Aktuelles

Kugelrunde Jungtiere im Zoo Heidelberg

Kugelgürteltierweibchen mit eingerolltem Jungtier

Zweifacher Nachwuchs bei den Kugelgürteltieren

Gleich bei beiden Gürteltierpaaren entdeckten die Pfleger im Zoo Heidelberg vor ein paar Wochen neue kleine Kügelchen. Die Jungtiere kommen nach einer Tragzeit von rund 120 Tagen, die aber auch bis zu einem Jahr dauern kann, zunächst blind zur Welt. Nicht viel größer als ein Golfball liegen die Jungen gut versteckt im Gehege, wenn die Tierpfleger sie zum ersten Mal entdecken. Bereits nach zwei bis drei Monaten sind die Kleinen von der Mutter entwöhnt. Sie sind dann etwa so groß wie ein Tennisball. Inzwischen wachsen die Jungtiere gut heran und werden bald mit den Eltern durch die Gehege streifen.

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Sensationelle Entdeckung auf den Nias Inseln

Niasbeo auf Ast sitzend

Wiederentdeckung bewegt Vogelkundler in aller Welt – Zoo Heidelberg unterstützt weiterhin die Fortführung des Artenschutzprojekts

Die Forscher trauten ihren Augen nicht. Am 19. Juli 2015 entdeckte das Forscherteam der Zoo Liberec und Indonesian Species Conservation Programm (ISCP) unter der Koordination und Beratung des Zoo Heidelberg zwei wild lebende Niasbeos (Gracula robusta) auf Nias.

Bereits seit vielen Jahren wurde dieser größte Starenvogel der Welt nicht mehr in der Natur gesichtet und es wurde bereits befürchtet, dass die Art in der Wildnis ausgestorben sei. Mit dem jetzigen Fund kommt wieder Hoffnung auf. Das Forscherteam wird die Suche auf mehreren abgelegenen Inseln westlich von Sumatra, Indonesien fortführen.

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Tierische Party im Zoo Heidelberg

Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann bei der Begrüßung der Tierpaten

Zauberhafter Abend für Tierpaten

Am vergangenen Freitagabend fand im Zoo Heidelberg bei schönstem Festtagswetter und bester Stimmung die traditionelle Patenparty statt. Die Sonderveranstaltung ist ein herzliches Dankeschön an alle Tierpaten, die den Zoo und seine Tiere teils bereits seit vielen Jahren unterstützen. Über 430 Gäste hatten sich zur Paten-Party angemeldet, so viele wie noch nie. „Es hat sich mittlerweile wohl herumgesprochen, dass man auf der Paten-Party einen ganz außergewöhnlichen Abend genießen kann.“ erklärt Sandra Reichler, Koordinatorin der Tierpatenschaften im Zoo, die hohe Gästezahl.

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Flauschig, hellgrau mit großen Füßen

Im Nest stehendes Flamingoküken

Kuckucksei im Flamingosee des Zoo Heidelberg?

Das gänseähnliche Schnattern ist bereits aus weiter Ferne zu hören, je näher man dem großen See im Zoo Heidelberg kommt. Gemeinsam sitzen über 50 Kuba-Flamingos auf und um die Insel im See und bilden einen rosaroten Blickfang. Auf den  kegelförmigen Schlammnestern brüten mehrere Paare dicht beieinander. Trotz des scheinbar begrenzten Platzangebots ist der Standort ist gut gewählt, denn dort sind sie ungestört und sicher vor vermeintlichen Fressfeinden.

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Shona-Art im Zoo

Bildhauerkunst aus Zimbabwe im Zoo Heidelberg


 Begeisterte Schüler, engagierte Lehrer – das Fazit aus dem letzten Jahr verlangte eine Wiederholung. So waren sich Galerist Bastian Müller und Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann schnell einig, auch in 2015 Shona-Art Workshops im Zoo Heidelberg anzubieten.

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Der Zoo trauert um Schimpanse Henry

Portrait Schimpanse Henry

Der charismatische Chef der Schimpansengruppe ist tot

Am Donnerstag, den 02.07.2015 starb in den frühen Morgenstunden Schimpanse Henry.

Nach einem Bandscheibenvorfall konnte Henry seine Hinterbeine nicht mehr  bewegen. Mit viel Fürsorge, Ruhe und medizinischer Versorgung versuchten Tierpfleger/innen und Zootierärztinnen, dem Schimpansen eine Operation zu ersparen. Henrys Zustand besserte sich jedoch nicht, so dass - nach eingehenden Untersuchungen und Rücksprache mit Spezialisten aus der Veterinär- und Humanmedizin - eine Operation nicht mehr zu umgehen war.

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Erneut erfolgreiche Nachzucht einer hochbedrohten Art

Der Zoo Heidelberg freut sich über die Geburt einer Roloway-Meerkatze

Wer sich in diesen Tagen ein bisschen Zeit vor dem Gehege der Roloway-Meerkatzen im kleinen Affenhaus nimmt, kann sich nicht nur am Anblick dieser besonders schönen und eleganten Tiere mit ihren weißen Bärten und dem schwarz-braun glänzenden Fell erfreuen. Bei genauerem Hinsehen entdeckt man den jüngsten Nachwuchs von „Adriana“ und „Ghana“, der am 11. Juni im Zoo Heidelberg das Licht der Welt entdeckte. Noch hält sich das Jungtier die meiste Zeit am warmen, weichen Bauchfell seiner Mutter fest, jedoch entfernt es sich immer öfter ein paar Schritte, um seine Umwelt zu erkunden.

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Bayrischer Neuzugang genießt kühles Bad in Heidelberg

Zwei Elefanten

Bereits nach einem Monat zeigt Ludwig gute Fortschritte im Training

Ludwig, der junge Asiatische Elefant aus München, der am 12. Mai nach Heidelberg kam, hat sich in der Zwischenzeit gut in der Jungbullen-WG eingelebt. Besonders mit dem knapp zwei Jahre älteren Khin Yadanar Min sieht man ihn häufig gemeinsam auf der Anlage umherstreifen. Bei den sommerlichen Temperaturen genießen die beiden zusammen ein abkühlendes Bad im Wasserbecken. Mit den beiden neunjährigen Elefantenbullen Tarak und Gandhi hat sich Ludwig ebenfalls gut angefreundet. Die anfänglichen Rangeleien mit Gandhi, bei denen der ältere Bulle dem neuen Rabauken seine Grenzen aufzeigte, waren typische Machtspielchen zur Klärung der Rangordnung und zogen keine ernsthaften Verletzungen mit sich.

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Die neuen im Zoo Heidelberg

3 Kattas im Zoo Heidelberg

Drei Kattas beziehen das frisch renovierte Gehege im Affenhaus

Bereits seit einigen Tagen leben drei Kattamännchen im Zoo Heidelberg. Die tagaktiven Lemuren stammen ursprünglich aus Madagaskar. In ihrer Heimat fällt ihr Lebensraum häufig Brandrodungen zur Umwandlung von Waldflächen in Viehweiden zum Opfer. Oder die hübschen Tiere mit dem Ringelschwanz werden wegen ihres Fleisches gejagt. Beim Katta kommt dem Ringelschwanz, der beim Gehen als Erkennungssignal senkrecht in die Höhe gestreckt wird, eine große Bedeutung zu. Mit seiner Hilfe tragen die Männchen auch sogenannte "Stinkkämpfe" aus. Sie bestreichen ihren Schwanz mit Sekreten aus ihren Unterarmdrüsen und schwenken ihn in Richtung Gegner.

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Am Sonntag ist Klimaschutztag im Zoo Heidelberg

Pola, die Schneeeule - Symbolfigur der Zoo Heidelberg-Energiespar-Kampagne

Mitmachaktionen und Informationen für die Zukunft gefährdeter Tierarten

Ob G7-Treffen oder der nachbarschaftliche Plausch am Gartenzaun, Erderwärmung und Klimawandel ist in aller Munde. Besonders im Sommer spüren wir alle die Veränderung hautnah. Auffallende Wetterschwankungen wie Stürme, starke Regenfälle und extreme Trockenheiten scheinen mit der globalen Erwärmung einher zu gehen. Entsprechend verzeichnet die Beobachtung der Perma-Eisgebiete an den Polen einen konstanten Rückgang.

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