Zahlreicher Nachwuchs bei den possierlichen Präriehunden

Quietschvergnügt erkunden sie ihr Gehege. Bei den Präriehunden im Heidelberger Zoo gab es zahlreichen Nachwuchs: gleich sechs der possierlichen Nagetiere erfreuen mit ihrer großen Spielfreude die Zoobesucher.

Ihr Name ist irreführend – denn mit Hunden haben die lebhaften und geselligen Präriehunde nichts zu tun. Präriehunde sind keine Raubtiere, sondern Nagetiere, die zur Familie der Hörnchenartigen gehören. Als solche sind sie verwandt mit den Murmeltieren und den Streifenhörnchen. Ihren Namen haben sie wegen ihrer bellähnliche Rufe erhalten. Sie leben in den weiten Gras- und Steppenlandschaften Nordamerikas. Von Kanada über die USA bis nach Mexiko erstreckt sich ihr Lebensraum. Zum Schutz gegen Kälte und vor Feinden wie Raubvögel, Dachse oder Kojoten legen die Präriehunde unterirdische Höhlen und lange, weit verzweigte Tunnelsysteme an. Wenn die Familienmitglieder in ihren Bau zurückkehren, begrüßen sie sich mit einem so genannten „Erkennungskuss“.

Präriehunde sind soziale Tiere, die ihre unterschiedlichen Aufgaben an alle Familienmitglieder verteilen: Sie pflegen sich gegenseitig das Fell und helfen sich bei der Betreuung der Jungtiere. Auch werden die Eingänge zu ihren „Wohnungen“ immer bewacht. Entdeckt ein Präriehund einen möglichen Feind, so stößt er einen „bellenden“ Ruf aus, woraufhin sich alle Präriehunde verstecken.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Erdmännchen-Pärchen mit ´Nachwuchs

Erdmännchenweibchen und zwei Kinder

Einsortiert in: