Winterspaziergang im Zoo Heidelberg

Zoolandschaft mit Flamingos

Attraktive Perspektiven zum Nebensaisontarif

Zahlreiche Besucher nutzten die milde Witterung in den letzten Tagen für einen Ausflug in den Zoo Heidelberg. Die nordamerikanischen Präriehunde, die sich bei frostigen Temperaturen in ihrem Bau unter der Erde verkriechen, genießen ebenfalls noch die sonnigen Stunden in der kalten Jahreszeit. Viele Zootiere haben sich bereits ein stattliches Winterkleid zu gelegt und so können die Besucher im Zoo Heidelberg auch in den Wintertagen aktive Zootiere erleben. Wind- und wetterfest zeigen sich beispielsweise die Jungbullen in der Elefanten-WG weiterhin täglich auf der Außenanlage und können im großen Elefantenhaus beobachtet werden. Die Mähnenrobben präsentieren auch in den Wintermonaten ihr Können bei der beliebten Vorführung, die täglich außer freitags stattfindet.

In den Herbst- und Wintermonaten bietet der Zoo zudem günstige Nebensaisontarife und lädt zum Spaziergang ein. Zootiere, deren Lebensraum sich ursprünglich über wärmere Gefilde erstreckt, haben sich ebenfalls an unser Klima angepasst. Sollte es ihnen trotz eines dicken Winterfells einmal zu kühl sein, haben sie im Zoo Heidelberg jederzeit die Möglichkeit, sich in den gut geheizten Häusern aufzuwärmen. Die großen Tierhäuser werden von den Besuchern ebenfalls als Zwischenstopps geschätzt. Dort lässt sich beim winterlichen Zoospaziergang etwas Wärme tanken. Besonders beliebt ist das Menschenaffenhaus. Da die Schimpansen, Orang Utans und Gorillas an kalten Tagen lieber die Innenräume nutzen, kann man dort den mittlerweile viereinhalbjährigen Gorillajungen Kwame beim Spielen und Toben beobachten. Wer gegen 13 Uhr dort reinschaut, kann bei den Orang Utans häufig „Ujian“ beobachten, wie er sich mit unterschiedlichen Aufgaben an einem Touchscreen beschäftigt. Im Rahmen der Kognitionsstudie, die sich mit der Frage „Wie Tiere denken“ beschäftigt, erfasst die Wissenschaftlerin Frau Dr. Vanessa Schmitt gemeinsam mit Studenten seine Vorgehensweise im Umgang mit den gestellten Aufgaben am Computer-Bildschirm.

Die Riesen-Schildkröten sind bereits seit ein paar Wochen komplett in das warme Haus umgezogen, wo man sie gut durch die große Fensterscheibe beobachten kann. Fürsorglich wurden sie, da sie ursprünglich von den warmen Seychellen stammen, bereits mit dem ersten Frost von den Tierpflegern ins Winterquartier umgesiedelt.

Völlig unbeeindruckt von kühlen Temperaturen zeigen sich hingegen die Kälte liebenden Schneeeulen, deren farblich abgestimmtes Gefieder mit dem ersten Schnee voll zur Geltung kommen wird. Ganz und gar nicht tarnfarben leuchten die Roten Flamingos in der winterlichen Landschaft des großen Sees, wo die Besucher sie jetzt bereits von weitem sehen können, was in der kahlen Wintervegetation besonders eindrucksvoll anmutet. Und auch die Roten Pandas lassen sich in den kahlen Bäumen jetzt besonders gut im Geäst durch das rotbraune Fell erkennen.

Nicht minder farbenfroh zeigt sich auch weiterhin das umfangreiche Sortiment des Zooshops, der noch zahlreiche Ideen für das ein oder andere Weihnachtsgeschenk bereithält. Es müssen ja nicht wieder Socken zu Weihnachten sein - im Zoo Heidelberg gibt es einiges mehr, wie auch einige Werbeplakate des Zoos verkünden.

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