Virtueller Zoo Guide: Zoo Besuch 2.0

Eine junge Frau hält ihr Mobiltelefon vor den QR-Code
Abfotografieren des QR-Codes mit der App auf dem Smartphone

Zoo Heidelberg startet digitale Erweiterung der Gehege

Heidelberg, 12. Juni 2013, S. Richter  Mit einer kreativen und ungewöhnlichen Aktion erweitert der Zoo Heidelberg seine Gehege auf digitale Weise: Ab sofort können die Besucher an ausgewählten Gehegen einen QR-Code mit dem Smartphone scannen und erhalten so ein YouTube-Video auf ihr Handy, das zahlreiche Zusatzinformationen zu den Tieren in den Gehegen bietet.
Mit diesem „virtuellen Zoo Guide“ erhalten die Zoobesucher die Möglichkeit, auch einmal hinter die Kulissen der Gehege zu blicken und interessante Fakten über die Tiere schnell und einfach zu erfahren. „Mit dem virtuellen Zoo Guide haben wir die Möglichkeit, den Zoobesuch noch interessanter und lehrreicher zu gestalten. Anders als bei den klassischen Infotafeln am Gehege können zusätzliche Informationen schnell und anschaulich vermittelt werden. Und mit seltenen Aufnahmen unserer Tiere hinter den Kulissen bieten die Videos einen weiteren Mehrwert“, erklärt Steffanie Richter, Leiterin PR und Marketing im Zoo Heidelberg.

Das Konzept und die Umsetzung des virtuellen Zoo Guide übernahm der 24-jährige Student Hans Duschl, der bereits seit über einem Jahr die Produktion von YouTube-Videos für den Zoo Heidelberg übernimmt. Die Idee für den virtuellen Zoo Guide kam ihm im vergangenen Winter, als er sich bei Dreharbeiten im Zoo überlegte, wie man die interessanten Informationen über die Tiere einfacher an die Zoobesucher vermitteln könnte. Gemeinsam mit dem Zoo Heidelberg entwickelte er dann Drehbücher, übernahm die Kameraarbeit hinter den Kulissen und lieh den Videos seine Stimme.

Zum Start des virtuellen Zoo Guides wurden insgesamt sieben Videos produziert, die an den Gehegen der Mähnenrobben, der Tiger, der Löwen, der Orang-Utans und der Elefanten abgerufen werden können. Dafür benötigen die Besucher lediglich ein Smartphone mit Internetanschluss, einer Kamera und einem Programm zum Scannen von QR-Codes. Das Betriebssystem spielt dabei keine Rolle. Um die Tonspur besser zu verstehen, empfiehlt der Zoo die Verwendung von Kopfhörern.