Stadtwerke Heidelberg übernehmen Patenschaft von Mähnenrobbenbaby »Awa«

Heidelberg, 9. September 2011 / S. Richter  Die Stadtwerke Heidelberg haben die Patenschaft für das Mähnenrobbenbaby »Awa« übernommen – und durften als Kooperationspartner und erster Goldsponsor des Zoos den Namen für den Nachwuchs vorschlagen. Normalerweise sind die Tierpfleger dafür zuständig, denn sie wissen am besten, auf was ihre neugeborenen Schützlinge Tiere hören.
Die Mitarbeiter der Stadtwerke Heidelberg haben intensiv nach einem geeigneten Namen gesucht: „Klangvoll sollte er sein – und auch noch passen, wenn aus dem Tierbaby eine ausgewachsene Robbendame geworden ist“, erläutert Katharina Schimek, Leiterin des Marketing und Privatkundenvertriebs der Stadtwerke Heidelberg. „Außerdem haben wir einen Namen gesucht, der einen inhaltlichen Bezug hat.“ Mit dem Namen »Awa« wurden sie schließlich fündig. »Awa« ist hebräischen Ursprungs und bedeutet Wasser – und darin ist das Jungtier schon ganz in seinem Element.

Das am 16. Juli geborene Robbenbaby übt noch im „Mutter-Kind-Becken“ gemeinsam mit Mama Lea ungestört das Schwimmen und Tauchen. Erst dann dürfen Mutter und Kind zurück in die Mähnenrobbengruppe. Diese Integration ist jedes Mal mit einigem Risiko verbunden, denn im allgemeinen Tumult einer großen Mähnenrobbengruppe kann es passieren, dass das kleinste Jungtier sich verletzt oder beim Spielen mit den anderen im Wasser ertrinkt. Daher ist es wichtig, dass die junge Robbe sowohl an Land wie auch im Wasser schon möglichst sicher und geschickt ist, bevor es zu den Artgenossen in die Gruppe kommt.

Die Tierpaten sind eine fast genauso bunt gemischte Gesellschaft wie ihre Patenkinder. Die Paten sind Einzelpersonen, Institutionen oder Firmen, die mit ihrem finanziellen Beitrag den Zoo und seine Tiere unterstützen. Über 300 Tiere aus dem Zoo Heidelberg haben bereits Paten gefunden, aber bei einem Bestand von über 1000 Tieren sind noch viele patenlos. „Die Tierpaten tragen ganz wesentlich dazu bei, dass der Zoo die Haltungsbedingungen für seine Tiere verbessern kann“, erklärt Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. Dabei orientieren sich die Patenschaftsbeiträge an den Pflegekosten der Tiere. Als Anerkennung für die Unterstützung erhalten die Paten einen Patenpass, eine Urkunde sowie ausführliche Informationen zu ihrem Schützling und werden zum jährlichen Patenfest eingeladen.

Die Stadtwerke Heidelberg engagieren sich als erster Goldsponsor des Zoos mit Geld- und Sachleistungen für ihren Kooperationspartner. Mit dem Kooperationsvertrag vom Juni dieses Jahres haben sich zwei starke Partner in der Region zusammengeschlossen, die für mehr Lebensqualität und ein attraktives Angebot weit über die Heidelberger Stadtgrenzen hinaus stehen.