Spatenstich "Neues Servicezentrum" Zoo Heidelberg

Spatenstich zum neuen Parkhaus auf dem Gelände des Zoos

Heidelberg, 22. August 2011 / S. Richter

Ab dem Frühjahr 2012 soll es für die Zoobesucher keine Parkplatzprobleme mehr geben. Bei strahlendem Sonnenschein fand am Montag, 22. August der Spatenstich zum Bau des neuen Parkhauses durch den Heidelberger Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner statt.

Am Zooeingang entsteht ein neues Servicegebäude, das Parkhaus, Zooeingang und Shop verbindet und aus zwei der größten Schwachstellen des Zoobetriebes echte Highlights werden lässt. Das 397 Plätze bietende Parkhaus ermöglicht im Erdgeschoss Platz für einen modernen Zoo-Eingang und einen attraktiven Zoo-Shop. Vom Auto und der projektierten Straßenbahnhaltestelle gelangen die Besucher direkt in das Eingangsgebäude, wo sie alle Informationen finden. Bis zu fünf Eintrittskassen lassen Schlangen gar nicht erst aufkommen. Ein schöner Zooshop hilft, den Zoobesuch abzurunden und Erinnerungen mit nach Hause zu nehmen. Es ist geplant, das Parkhaus im Februar / März 2012 zu eröffnen. Zeitnah danach soll der neue Eingangsbereich und der Zooshop fertig gestellt werden. Bei dem 3,3 Millionen Euro teuren Projekt, das in Systembauweise von der Hirschberger Firma Goldbeck erstellt
wird, stellte sich für Architekt Wolfgang Kessler vom Büro Kessler de Jonge vor allem eine Herausforderung: Wie stellt sich das Gebäude auf vier
Ebenen nach außen dar?

Bei aller Freude über diese wichtige Baumaßnahme weist Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann darauf hin, dass der Zoo mehr Platz braucht und auch die Universität zusätzlichen Parkraum für ihre Klinikneubauten errichten muss. Mit dem Servicezentrum wird weitere Zoofläche der Nutzung für Tiergehege entzogen. Die Erweiterung des Zoos wird immer dringender, um den knapp 600.000 Zoobesuchern neben einem hervorragenden Service am Eingang auch dauerhaft einen attraktiven Zoo bieten zu können.

Am Spaten zeigen sich von links: Architekt Wolfgang Kessler, OB Eckart Würzner, Frank-DieterHeck (Zoo), Thomas Meyer (Nierenzentrum), Michael Six (Goldbeck), Klaus Wünnemann (Zoo).

Siehe auch der Bericht im Mannheimer Morgen