Pressemitteilungen

Zoo Heidelberg bietet Zimmerservice der besonderen Art

Nistkästen mit Restnestern vom Vorjahr
Blick in die Gästezimmer / Zoo Heidelberg

Frühjahrsputz auf höchster Stufe

„Unterstützung für junge Familien mit Kinderwunsch“ wäre ein passendes Leitmotto für die freiwilligen Helfer im Zoo Heidelberg gewesen, die mit Leitern, kleinen Besen und einer Schubkarre einen außergewöhnlichen Rundgang im Zoo unternahmen. Ihr Blick fiel dabei dieses Mal nicht auf die Tiere in den Gehegen, sondern auf die zahlreichen Bäume der Parkanlage.

Nicole Bruslund, die Koordinatorin der Freiwilligen Zoo-Helfer, hatte zum Aktionstag aufgerufen. „Im Zoo gibt es weitaus mehr Tiere, als wir in unserer Auflistung nennen können. Jeden Sommer haben wir zahlreiche Sommergäste in den Nistkästen.“ verrät die engagierte Zoo-Mitarbeiterin, die sich über die große Beteiligung an den Aktionstagen freute.

„Als wir uns letzten Sonntag erneut an die verschiedenen Nistkästen machten, waren alle schon ganz gespannt, welche interessanten Überraschungen wir dieses Mal entdecken werden.“ berichtet Bruslund und teilt mit, dass die aufgehängten Nistkästen nicht ausschließlich von Zugvögeln genutzt werden „Da hatte beispielsweise ein kleines Nagetier seine Winterration gebunkert.“

Anhand der unterschiedlichen Nestzusammensetzung könne man sogar erkennen, wo genau sich die einzelnen Nistkästen befinden. In der Nähe der großen Vogelvolieren sind die Nester häufig mit bunten weichen Federn ausgekleidet, die direkt aus der Nachbarschaft eingesammelt werden. An anderer Stelle findet man eine Fellausstattung oder eine eher rustikale Variante mit Blattwerk und Ästchen. „Jedes Mal, wenn wieder ein Nistkasten heruntergehoben wurde, waren alle ganz gespannt, wie es darin aussehen würde. So macht Frühjahrsputz Spaß.“ berichtet Bruslund über die Stimmung während der Aktionstage und ruft alle Gartenbesitzer auf, jetzt ebenfalls vorsichtig den Zimmerservice in den eigenen Nistkästen vorzunehmen.

Da die Tiere die gesammelten Utensilien nach Verlassen des Nestes nicht herausnehmen, stockt der nächste Bewohner dann einfach auf. Häufig befinden sich jedoch noch Altlasten im Untermaterial oder es haben sich in der Zwischenzeit Parasiten dort breit gemacht. In manchen Nistkästen ist schon kein Platz mehr für weitere Bewohner und das gesammelte Material verwittert und wird von Maden befallen.

Im Augenblick sind die meisten Nistkästen noch unbewohnt. Wer also im eigenen Garten seinen Gästen einen Gefallen tun möchte, sollte sich jetzt ebenfalls mal die Nistgelegenheiten anschauen und vorsichtig reinigen. Allerdings sollten Gartenbesitzer die Aktion dennoch behutsam angehen und mit möglichen Wintergästen rechnen, die die trockenen Plätze als Winterquartier übernommen haben.

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Dummes Huhn, blöde Kuh, schlauer Affe?

Dr. Vanessa Schmitt beobachtet und notiert das Verhalten der Gorillas
Dr. Vanessa Schmitt beobachtet und notiert das Verhalten der Gorillas

Im Zoo Heidelberg geht man der Sache auf den Grund

Sind wir Menschen wirklich so viel schlauer als Tiere? Und welches Tier ist eigentlich am intelligentesten? Die Frage nach den Ursprüngen menschlicher Intelligenz wird bereits seit langer Zeit von Wissenschaftlern diskutiert und erforscht. Unter Leitung von Verhaltensforscherin Dr. Vanessa Schmitt wird in den nächsten drei Jahren die Intelligenz einzelner Tierarten im Zoo Heidelberg untersucht. Das Projekt widmet sich vorrangig den kognitiven Fähigkeiten der verschiedenen Tierarten. Dabei werden insbesondere die unterschiedlichen Affenarten in die Studien einbezogen. Gefördert von der Klaus Tschira Stiftung werden dazu spezielle Touchscreen-Computer-Systeme entwickelt, an denen die Tiere verschiedene Aufgaben lösen können. Die Tiere lernen durch Versuch und Irrtum die Computerbildschirme zu bedienen und erhalten kleine Futterbelohnungen zur Motivation. Ob Gorillas, Schimpansen oder Orang-Utans besser im Memory spielen sind, wird sich zeigen.

Unterschiedliche Forschungsthemen gehören neben Artenschutz und Bildung zu den Hauptaufgaben moderner wissenschaftlich geführter Zoos und werden im Zoo Heidelberg vielseitig umgesetzt. „Wir freuen uns sehr, diesen Bereich dank der Unterstützung durch die Klaus Tschira Stiftung nun noch intensiver ausführen zu können“ betont Diplom-Biologin Sandra Reichler, als Kuratorin des Zoos auch für die Forschung und Wissenschaft zuständig. „Viele Fragestellungen lassen sich nur an Tieren untersuchen, die in Menschenobhut leben. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Freiland- und Zooforschung ist wichtig, jede neue Erkenntnis kann letztendlich auch helfen, bedrohte Arten zu erhalten.“

Neben den wissenschaftlichen Studien zur Kognition der Tiere, werden auch Untersuchungen zum Einfluss der Touchscreen-Aufbauten auf das Wohlbefinden der Tiere durchgeführt. Im Zoo ist es wichtig den Tieren viele Beschäftigungsmöglichkeiten zu bieten, wie zum Beispiel die bereits vorhandenen Stocherkästen, aus denen die Affen Nüsse angeln können.

Durch die neue Möglichkeit der Beschäftigung am Touchscreen sollen die Tiere nicht nur körperlich, sondern auch geistig gefordert und gefördert werden. Dieses sogenannte kognitive Enrichment ermöglicht es den Tieren zum Beispiel, eigene Entscheidungen zu treffen, und dabei auch mal falsch zu liegen. Wird diese neue Beschäftigungsaufgabe von den Tieren angenommen? Dazu wird das Verhalten der Tiere vor und nach dem Aufbau der neuen Touchscreen-Systeme genau dokumentiert und Veränderungen werden analysiert. Neben den Affen sollen im Laufe des Projektes weitere Tierarten in den Genuss der neuen Beschäftigungsmöglichkeit kommen. So können zum Beispiel Vögel mit ihrem Schnabel ebenfalls einen Touchscreen bedienen und stehen vielen Affen in ihren Fähigkeiten in nichts nach.

Transparenz und Herausforderung auch für die Zoobesucher: Nicht nur die Tiere sollen an der neuen Technik Spaß finden. Die Besucher des Zoos werden anhand von Informationsunterlagen über die Arbeiten aufgeklärt und können im nächsten Jahr auch selbst aktiv werden. Mit einer Touchscreen-Station auf Besucherseite können die Studien mit den Tieren live miterlebt werden und wer möchte, kann sich in Intelligenzspielen mit den Tieren messen. 

Über das Forschungsprojekt können sich interessierte Besucher über die Fähigkeiten und Besonderheiten ihrer nächsten tierischen Verwandten informieren. Da besonders die großen Menschenaffen in der Natur vom Aussterben bedroht sind, ist es dem Zoo Heidelberg in Bezug auf die Artenschutzprojekte ein Anliegen, über die Bedrohung der noch wildlebenden Arten zu informieren. Das neue Kognitionsprojekt wird somit Informationen und  wissenschaftliche Erkenntnisse über die Intelligenz von Tieren liefern, ihr Wohlbefinden steigern und dem Zoobesucher ein neues und einprägendes Erlebnis bieten.

Der Zoo Heidelberg wird regelmäßig über die neusten Ergebnisse des Forschungsprojektes berichten.

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Der Neue im Zoo Heidelberg trägt Bart

Tebo
Tebo - unser neuer Sumatratiger ist da. Foto: Susi Fischer

Kann Tigerkater Tebo bei der Sumatratigerin Tila damit punkten?

Jede Katze hat ihren eigenen Charakter. Das ist bei den Großkatzen nicht anders. Bei der Vergesellschaftung mit Artgenossen gilt es daher, mit viel Sorgfalt den passenden Partner auszuwählen. Der Zoo Heidelberg stellt sich dieser Aufgabe im Rahmen unterschiedlicher Zuchtprogramme zum Erhalt bedrohter Tierarten und hat bereits zahlreiche Erfolge zu verzeichnen.

Speziell bei den Sumatratigern zeigte sich nun, dass trotz passender genetischer Voraussetzungen die Chemie zwischen den Großkatzen stimmen muss. Die anfänglich gute Beziehung zwischen Tigerkater Asim und der sechs Monate jüngeren Tigerin Tila war nur von kurzer Dauer. Die junge Tigerkatze war häufig in Spiellaune und forderte Asim heraus. Nachdem der Kater ihr mehrmals deutlich zeigte, dass er dazu nicht bereit sei, entwickelte Tila eine entsprechende Scheu vor ihm und Asim erkannte sie nicht als ebenbürtige Partnerin.

„Mit der Entscheidung, beide endgültig voneinander zu trennen, taten wir uns nicht leicht.“ berichtet Sandra Reichler, Kuratorin im Zoo Heidelberg. „Allerdings hatten wir die Befürchtung, dass es bei weiteren Auseinandersetzungen zu Verletzungen kommen könnte. Die beiden harmonierten einfach nicht optimal miteinander.“ Letztlich wurde auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) entschieden, den Kater mit einem anderen Zoo zu tauschen.

In Ebeltoft wartete eine Tigerdame ebenfalls auf einen geeigneten Partner und Asim wurde als passendes Pendant ausgewählt. Nach ersten Rückmeldungen aus Dänemark war es Liebe auf den ersten Blick, sodass man die beiden schon nach kurzer Zeit zusammen ließ und es bereits zu einer ersten Paarung kam.

Als neuer Partner für Tila in Heidelberg wurde der sechsjährige Tebo, ein stattlicher Sumatratiger mit ausgeprägtem Backenbart, aus dem Zoo in Wroclaw/Polen ausgewählt. So ergab es sich, dass bereits 10 Tage nach dem Auszug von Asim der Neue ins Raubtierrevier einzog.

Am letzten Wochenende konnte der 2009 im Naturzoo Rheine geborene Sumatratiger zunächst den Innenbereich der Tigeranlage in Ruhe in Augenschein nehmen. Dazu war das Raubtierhaus vorübergehend für Besucher geschlossen. Sobald sich Tebo mit der Anlage und vor allem mit den Tierpflegern vertraut gemacht hat, wird er auch in der Außenanlage zu sehen sein.

Obwohl Tila beim ersten Blick auf den Kater mit Fauchen reagierte, zeigte sie sich neugierig auf den neuen Mitbewohner. Im Rahmen der Annäherung werden die beiden in den getrennten Gehegebereichen zunächst die Möglichkeit haben, sich durch das sogenannte „Kontaktgitter“ zu beschnuppern. Sobald erkennbar ist, dass beide Interesse aneinander zeigen, steht eine erste Zusammenführung an.

„Wir werden beiden ausreichend Zeit geben, sich aus der Ferne zu beobachten und hoffen, dass sich eine fruchtbare Beziehung zwischen beiden entwickelt.“  so Reichler. Die Kuratorin verweist darauf, dass die Tiere in der Wildnis typische Einzelgänger sind, die sich häufig nur zur Paarungszeit treffen und daher die Vergesellschaftung besonders behutsam erfolgen muss. „Natürlich wünschen wir uns gemeinsam mit dem EEP gesunden Nachwuchs und freuen uns, wenn der Funke überspringt.“

Bleibt nur zu hoffen, dass der aktuelle Barttrend auch bei der Tigerdame Tila gut ankommt.

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Tierisch schöne Joggingstrecke in Heidelberg

Läufer beim Start Löwenspendenlauf 2014
Start Löwenspendenlauf 2014 im Zoo Heidelberg Foto: Susi Fischer

Wettlauf durch den Zoo hat positiven Nebeneffekt

„Kommst Du mit? Ich renne mal durch den Zoo in Heidelberg.“ Solch eine Frage hören die Zoomitarbeiter im Allgemeinen ungern. Nicht so am 12. April 2015. Da wird Rennen gerne gesehen und nicht nur das Zoo-Team freut sich, wenn viele mitlaufen.

Wer nun befürchtet, dass die Löwen aus ihrem Gehege gelassen werden, irrt sich! Im Zoo Heidelberg ist es an diesem Tage eher umgekehrt. Die Sportler laufen für die Löwen und unterstützen den Ausbau des Geheges.

Bereits seit längerem steht fest, dass die Löwenanlage in Heidelberg dringend vergrößert werden muss. Der geplante Ausbau wird den Tieren mehr Struktur bieten und damit die Lebensbedingungen verbessern. Der Ausbau der neuen Löwenanlage und des Stachelschwein- und Erdmännchengeheges wird auch für die zweibeinigen Beobachter eindrucksvolle neue Möglichkeiten bieten. Allein die Versechsfachung der Fläche spricht Bände und wird neben einer reichhaltigen Strukturierung ihren Teil zu einem artgerechten und erfüllten Leben der Tiere beitragen. „Die Kosten von knapp 1,5 Millionen Euro kann der Zoo jedoch unmöglich alleine stemmen. Ohne zusätzliche finanzielle Unterstützung sind wir gezwungen, massive Einsparungen bei der Gestaltung der Anlage vorzunehmen. Unsere Vision einer naturnah gestalteten Umgebung und eines außergewöhnlichen Zuschauererlebnisses ist daher nur durch zusätzliche Spenden möglich!“ informiert Frank-Dieter Heck, kaufmännischer Leiter des Zoo Heidelberg.

Der ambitionierte Sportler hatte vor zwei Jahren erstmals dazu aufgerufen, beim Zoo-Lauf zugunsten der Löwen teilzunehmen. „Die Resonanz war beeindruckend. Zahlreiche ambitionierte Tier- und Lauffreunde nutzten im Rahmen der beiden letzten Wettläufe die Gelegenheit, eine ganz besondere Strecke zu laufen. Und die Gewissheit, dass ein großer Teil des Startgeldes den Löwen zugutekommt, hat ebenfalls beflügelt.“ berichtet er über die gemachten Erfahrungen.

Auch in diesem Jahr läuft es wieder rund im Zoo. Die Route beginnt am Löwengehege und führt vorbei an den Kamelen und Menschenaffen. Nach einem kleinen Abschnitt außerhalb des Zoos bis zum  Wehrsteg, am Neckarufer entlang, führt die Strecke im Zoo weiter an den Elefanten und Flamingos vorbei, zurück zu den Löwen. Wahlweise können ein bis drei Runden gelaufen werden. Mit jeweils 3050 m hat jeder Läufer die Möglichkeit, selbst die optimale Länge seiner Rennstrecke auszuwählen. Die Anmeldephase hat bereits begonnen und erfreut sich auch im dritten Durchgang sehr positiver Resonanz. Die Startgebühr beträgt 30,- € und beinhaltet neben dem Startpaket mit Zoo-Eintritt und Laufshirt, eine Spende zugunsten der Erweiterung des Löwengeheges. Die Gesamtteilnehmerzahl ist begrenzt. Laufinteressierte können sich noch bis zum 29. März 2015 per Online-Formular auf der Webseite des Zoos anmelden. Weitere Infos: www.zoo-heidelberg.de/Loewenlauf2015.

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Rekord im Zoo Heidelberg

Tiger im Schnee
Foto: Sumatra-Tiger im Zoo Heidelberg / Susi Fischer

Erneute Steigerung bei den Besuchszahlen

2014 kamen so viele Besucher in den Zoo wie nie zuvor: 526.062 Besucher im Zoo ist ein hervorragendes Ergebnis, auf das alle Mitarbeiter stolz sein können.“ freut sich Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. Davon kamen knapp 400.000 Besucher mit Tageskarten in den Zoo. Weitere 130.000 wurden anhand der Jahreskarten ermittelt, die mit durchschnittlichen Besuchswerten in die Statistik eingerechnet werden. Im Vergleich zu 2013 ist dies eine Steigerung von über 10 %. Damit hat der Zoo Heidelberg sogar das bisherige Rekordergebnis aus 2011 um über 5 % übertroffen.

Der detaillierte Blick auf die Statistik bringt interessante Ergebnisse: Besonders starke Zuwächse wurden bei den Tages- und Jahreskarten für Kinder, den Heidelberger Schulen sowie bei den Kleingruppenkarten verzeichnet.

Die meisten Zoobesucher kamen im August 2014. Der außergewöhnlich starke Sommermonat war mit über 65.000 Tagesbesuchern bereits ein vielversprechender Rekordmonat. Im Frühling, besonders im April, war der Zoo mit über 50.000 Besuchern ein beliebtes Ausflugsziel. Zum Jahresende zeigte sich erneut der Dezember als schwächster Monat für den Zoo. Auch wenn dies aufgrund der unsteten Wetterlage und der Weihnachtsvorbereitungen üblich scheine, ist Zoodirektor Wünnemann sicher, dass die rund 10.0000 kälteresistenten Zoofreunde den Zoo Heidelberg auf besondere Weise erleben konnten. „Im Dezember gehen viele Menschen eher auf den Weihnachtsmarkt,“ glaubt der Zoodirektor zu wissen „dabei haben die Wintermonate im Zoo einen besonderen Charme. So ist der Dezember die beste Zeit, das eindrucksvolle Schauspiel zu erleben, wenn tausende von Staren zum Schlafen in die Bambushaine des Zoos einfallen. Die perfekt synchronisierten Flugmanöver und das an- und abschwellende Geräusch der Flügelschläge begeistern mich immer wieder von neuem. Und wo sieht man schon mal einen Tiger im Schnee?“

Für 2015 steht ein spannendes Zoo-Jahr an. Mit der Fertigstellung des Ausbaus beim Bärengehege und dem Baubeginn des Streichelzoos sowie weiteren Planungen zeigt der Zoo Heidelberg, dass er bereit ist, den Zoobesuch für all seine Besucher kontinuierlich attraktiv zu erhalten.

Foto: Sumatra-Tiger im Zoo Heidelberg / Susi Fischer
(Bilddaten für Presse - gerne auf Anfrage)

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178 Tierarten mit 1347 Tieren im Zoo Heidelberg

Mähnenibis mit Jungtieren
Mähnenibis mit Jungtieren im Zoo Heidelberg - Foto: Pixelmagie/Claudia Kraus

Bei der jährlichen Inventur wird jedes einzelne Tier registriert

Die Tierwelt im Zoo Heidelberg ist vielseitig. Manche  Besucher kommen immer wieder um wirklich alle Arten und ihr Verhalten kennenzulernen. Da könnte man leicht zwischen Europäischen und Chile-Pfeifenten oder Riesen-, Spalten- und Breitrand-Schildkröten den  Überblick verlieren.  Gut zu wissen, dass die beiden Kuratoren des Zoos den Bestand jeder Tierart stets im Auge behalten und akribisch in einer speziellen Tierdatei führen.

Am Jahresende erfolgt zusätzlich die konkrete Erfassung, bei der jedes einzelne Tier gezählt wird. Im Rahmen der Zählung werden die Tiere spezifisch nach Art, Geschlecht und Alter in der Datenbank vermerkt. Das gilt für die vier großen asiatischen Elefanten ebenso wie für die 54 Kuba-Flamingos. Dies ist erforderlich, da sich der Tierbestand im Laufe des Jahres beispielsweise durch Geburten, Wechsel der Tiere zu anderen Zoos und aufgrund der natürlichen Sterberate verändern kann. Während bei den Elefanten die Anzahl der Bewohner der Elefanten-Bullen-WG nach dem Auszug Thais durch den Neuzugang von Khin Yadanar Min auf dem gleichen Stand bleibt, wie zu Beginn des Jahres, vermehrten sich die Anzahl der Roten Flamingos um 2 Tiere.

Besonders traurig und überraschend war der Tod einer Mähnenrobbe (Holly), die Ende des letzten Jahres plötzlich verstarb. Der Austausch von Tieren unter Zoos und Tiergärten sorgt, ähnlich wie die Wanderungen einzelner Tiere in der freien Wildbahn, für den Austausch unterschiedlichen Erbguts. Diese systematische Zusammenarbeit unter den Zoos dient somit dem gesunden Erhalt und Fortbestand verschiedener Tierarten. Im Affenrevier war der Abschied der Gorilladame Esiankiki, die im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms an den Zoo in Antwerpen wechselte, sehr bewegend. Der Elefantenbulle Thai hat sich nach seinem Umzug im August letzten Jahres bereits gut in seinem neuen Domizil in Zürich eingelebt. Und eine kleine Gruppe aus dem Heidelberger Bestand der Roloway-Meerkatzen erfreut nun Besucher im Zoo Duisburg.

Auch in Heidelberg gibt es so immer wieder neue Tiere und Tierarten zu entdecken. Im Zuge der neuen Ausrichtung des Vogelreviers mit Fokus auf bedrohte Inselvogelarten war es eine freudige Überraschung, als das frisch zugezogene Paar Mähnenibisse, die von der Insel Madagaskar stammen, bereits nach kurzer Eingewöhnungszeit zu brüten begann und seinen Nachwuchs erfolgreich aufzog. Weitere Neuzugänge in der Vogelwelt des Heidelberger Zoos sind zwei Purpurreiher aus dem Zoo Antwerpen und ein Rotsteißkakadu, eine sehr bedrohte Art, die auf den Philippinen beheimatet ist. In Vorbereitung des neuen Streichelzoos zog ein Duroc-Schwein namens Dolores im Zoo ein.

Der neue Falkland-Karakara absolviert zur Zeit noch ein Training hinter den Kulissen, da er später bei der Tierpräsentation auf der Flugwiese vorgestellt werden soll. Die ältesten Mitbewohner des Zoos sind übrigens die sieben Riesenschildkröten. Mit ca. 100 Jahren ist das älteste Tier älter als der Zoo selbst, der 2014 seinen 80. Geburtstag feiern konnte.

Der Gesamtbestand im Zoo Heidelberg hat sich mit 1347 Individuen in 178 Arten minimal im Vergleich zu den Vorjahreszahlen reduziert. Mit 57 Säugetierarten, 95 Vogelarten und weiteren 26 Tierarten, bestehend aus Reptilien, Amphibien, Fischen, Insekten, Spinnen und Weichtieren, präsentiert der Zoo Heidelberg dennoch eine beeindruckende Vielfalt.

Foto: Pixelmagie/Claudia Kraus - Mähnenibis mit Jungtieren im Zoo Heidelberg (Bilddaten für Presse auf Anfrage)

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Neue Eintrittspreise ab 1.1.2015

Scheeeule
Schneeeule im Zoo Heidelberg - Foto: Susi Fischer

An Neujahr beginnt die Nebensaison mit reduzierten Eintrittspreisen

Auch wenn der Zoo im Winter wunderschön ist – einige Tiere und vor allem die gepflegte Parkanlage sind zwischen November und Februar nicht in vollem Umfang zu genießen. Dem trägt der Zoo mit der Einführung eines speziellen Tarifes für die Nebensaison Rechnung: In den ersten und letzten zwei Monaten des Jahres sinkt der Eintrittspreis: Statt 9,00 Euro zahlen Erwachsene ab dem 1. Januar bis einschließlich 28. Februar nur 7,80 Euro. Kinder kosten statt bisher 4,50 Euro nur 3,90 Euro. In der Hauptsaison werden die  Eintrittspreise maßvoll erhöht. Im Verhältnis zum aktuellen Eintrittspreis wird von März bis Oktober der Preis bei Erwachsenen um 1 Euro angehoben, bei Kindern/Jugendlichen um 0,50 Euro. Ab November gelten erneut die Preise der Nebensaison.

 „Mit der neuen Preisstruktur erreichen wir eine noch bessere Übereinstimmung von Angebot und Preis und schaffen einen Ausgleich zu den steigenden Unterhaltskosten, die der Zoo aufgrund von Preisentwicklungen bei Futtermitteln und Anpassung der Tarife für die Mitarbeiter jährlich verzeichnet. Der moderate Aufschlag dient dem konstanten Ausbau und der Verbesserung der Anlagen unserer Tiere.“ so Zoo-Direktor Klaus Wünnemann. „Durch die Aufteilung in Haupt- und Nebensaison bieten wir den Besuchern auch in den kühleren Jahreszeiten einen Anreiz, den Tiergarten zu besuchen und die Tiere in unterschiedlichen Stadien und im Wandel der Jahreszeiten zu beobachten. Gerade jetzt im Schnee bieten sich wunderbare Beobachtungen und Fotomotive.“

Die Eintrittspreise des Zoos stehen in einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis. Dies hat unter anderem eine Besucherumfrage im Sommer 2014 bestätigt. Für 2015 haben sich die Zoomitarbeiter einiges vorgenommen: Attraktive und innovative Tierhaltung, neue Akzente in der Besucherbildung und im Frühjahr 2015 soll die neue Außenanalage für Bären fertig werden. Die zukunftsorientierte Ausrichtung des Zoos, die Erholung, Bildung, Arten- und Naturschutz sowie Forschung als Leitziele verfolgt, soll 2015 besonders gut erkennbar werden. Die Partnerschaft mit der  Zooschule Heidelberg ergänzt die Angebote des Zoos mit einem umfangreichen Programm, das zeigt, dass ökologische Bewusstseinsbildung spannend sein kann und Spaß macht. 

Im Rahmen der neuen Preisstruktur bleiben auch sozial verträglichen Sonderregelungen mit weiterhin günstigen Tarifen für Besucher mit Heidelberg-Pass sowie Schulen und Kindergärten erhalten.

Weitere Informationen finden Sie hier. 

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Weihnachten im Zoo Heidelberg

Zwei Affen mit Tannenzweigen
Rhesusaffen, Foto: Rose von Selasinsky

Tiergeschichten mit Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann

Bald ist es soweit – Heiligabend steht vor der Tür! Doch bis zur Bescherung dauert es noch eine halbe Ewigkeit. Was also tun, um die Wartezeit zu verkürzen? Damit die Zeit, bis das Christkind kommt, nicht zu lang wird, öffnet der Zoo am 24. Dezember von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr seine Tore. Als besonderen Höhepunkt liest Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann seine liebsten Tiergeschichten vor. Und im Anschluss unternimmt der Zoodirektor mit den Kindern einen kurzen Rundgang zu einigen Zootieren „Diese Veranstaltung hat mittlerweile Tradition und ist eine schöne Art, die Stunden bis zur Bescherung für die Kinder zu verkürzen.“ freut sich Klaus Wünnemann.

Treffpunkt ist um kurz vor 11 Uhr vor dem Löwengehege. Dort werden die kleinen und großen Zuhörer vom Zoodirektor höchstpersönlich abgeholt.
Die Veranstaltung ist übrigens kostenlos – es ist nur der Zooeintritt zu entrichten. “Dies ist eine schöne Möglichkeit, uns bei den Besuchern zu bedanken, die dieses Jahr besonders treue Kunden waren.“

Übrigens hat an diesem Tag auch der Zooshop geöffnet. Hier besteht noch bis 13:00 Uhr die Möglichkeit, „auf den letzten Drücker“ ein schönes Geschenk aus dem außergewöhnlichen Sortiment oder einen Wertgutschein zu erwerben.

"Die Zootiere bekommen ihre Bescherung übrigens erst kurz nach Weihnachten", erzählt Kuratorin Sandra Reichler. Dank großzügiger Spenden erhält der Zoo Weihnachtsbäume, die bis zum 24. Dezember 12 Uhr nicht mehr verkauft werden konnten. „Das ist eine ganz besondere leckere Überraschung für fast alle Zootiere.“ berichtet Reichler. „Während manche Tiere nur die Nadeln oder Rinde verzehren, wälzen sich beispielsweise die Löwen mit Vorliebe in den Nadelbäumen, um sich mit dem Harzduft zu parfümieren“.

Ein wichtiger Hinweis für alle Zoobesucher: Auch wenn Sie uns eine Freude machen wollen, können wir leider keine Weihnachtsbäume für unsere Tiere annehmen. Wir verfüttern ausschließlich Tannenbäume, die noch nicht geschmückt waren. Dank der großzügigen Spenden unserer Lieferanten ist unser Bedarf ausreichend gedeckt.

Foto: Rhesusaffen: Rose von Selasinsky

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Junge Hüpfer im Zoo Heidelberg

Känguru schaut aus dem Beutel
Ein Beutel voll Känguru

Auch das zweite Jungtier ist jetzt aus dem Sack

„Waren das etwa zwei Füße? Ist das ein Ohr oder ein Schwanz, der aus dem Beutel ragt?“ In der letzten Woche war es endlich soweit: Das zweite Jungtier verließ den Beutel seiner Känguru-Mutter und erkundete mit ersten kleinen Hüpfern das Gehege. Immer ganz dicht in der Nähe der Mutter sichert es sich den Rückweg und nutzt die Möglichkeit, blitzschnell wieder zurück in die schützende Beutelhöhle zu schlüpfen.

Wissenschaftlich als Macropodiae, "Großfüßer", bezeichnet, erklärt sich auch durchaus die Tatsache, dass mit zunehmender Größe des Jungtieres häufig mal die Füße aus dem Beutel schauten. Wenn es sich ebenso gut entwickelt wie das bereits etwas ältere Jungtier, wird es bald ebenfalls nur noch den Kopf in den Beutel seiner Mutter strecken, um zu trinken. Speziell die kräftigen, langen Hinterbeine mit dem muskulösen Schwanz als Stabilisator, ermöglichen Kängurus, weite Sprünge von bis zu 10 Meter zu machen. Dabei benötigen Sie nur minimalen Kraftaufwand und können so weite Strecken zurücklegen. In ihrer australischen Heimat vertreten Kängurus die grasfressenden Huftiere anderer Kontinente, wie beispielsweise in Afrika die Antilopen, und füllen somit diese ökologische Nische. Und auch wenn manche der Kängurus im Zoo Heidelberg eine graue Fellfarbe besitzen, gehören dort allesamt der Familie der Roten Kängurus an. „Hier im Zoo stehen die hübschen Tiere mit den von langen Wimpern umrandeten Augen stellvertretend für die Ordnung der Beuteltiere.“ berichtet Sandra Reichler, wissenschaftliche Assistentin und Kuratorin im Zoo Heidelberg. Bemerkenswert sei bei Beuteltieren vor allem die besondere Embryonalentwicklung. Nach einer für die Größe der Tiere außergewöhnlich kurzen Tragezeit von vier bis fünf Wochen, kommt der Nachwuchs bereits auf die Welt. Noch blind kriecht der nur etwa 2-3 cm großes Embryo (vergleichbar mit einem Gummibärchen), vom Geruchssinn geleitet, selbständig den Bauch hinauf in den Beutel der Mutter. Dies geschieht meist nahezu unbemerkt und lässt sich lediglich an der „Schleimspur/Kriechspur“ auf dem Bauch des Muttertiers erkennen. Im Beutel angekommen, sucht sich der Embryo eine der vier Zitzen, die in seinem Mund anschwillt und so eine feste Verbindung zwischen Mutter und Jungtier herstellt.

Erst nach weiteren vier Monaten, in der das Jungtier nahezu konstant gesäugt wird, schauen die ersten Körperteile aus dem Beutel heraus. Dies erklärt auch, dass nicht jede Geburt von den Tierpflegern sofort bemerkt wird. Das Geschlecht des Neuzugangs in der Känguruherde steht noch nicht fest. Ob es wie das ältere Jungtier ebenfalls ein Weibchen ist und selbst später einen Beutel besitzen wird, zeigt sich erst in einigen Monaten. Interessierte Tierpaten werden hierzu gerne informiert, denn wie einige der anderen Kängurus im Zoo Heidelberg auch, suchen diese beiden jungen Roten Riesenkängurus noch liebevolle Tierpaten.

In der freien Natur wäre eine solche Patenschaft durchaus ebenfalls nützlich, da dort ein eigenartiges Verhalten der Fluchttiere beobachtet werden kann. Bei extremer Gefahr wird auf der Flucht durchaus mal eines der Jungtiere „unsanft vor die Tür gesetzt“ und erst später mit etwas Glück wieder eingesammelt. Zum Glück kommt das jedoch sehr selten vor, da Riesenkängurus seit der Ausrottung des Beutelwolfes keine natürlichen Feinde haben. Der größte Feind ist der Mensch und sein Auto. Andere Tiere trauen sich nicht heran, da die Fußschläge der Riesenkängurus sehr präzise und sehr kräftig sein können. Dennoch sind auch diese genügsamen Grasfresser von Hunger aufgrund von Hitze- und Trockenheitsperioden in ihrer Heimat ebenfalls bedroht.

Wer sich für Tierpatenschaften interessiert oder noch kurz vor Weihnachten ein außergewöhnliches Geschenk sucht, kann sich auf der Webseite des Zoo unter www.zoo-heidelberg.de oder anhand der Patenschaftsbroschüre direkt im Zoo hierzu gerne informieren.

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Leben und liegen lassen

Sibirische Luchs auf der Suche nach verstecktem Futter im Laub
Sibirische Luchs auf der Suche nach verstecktem Futter im Laub

Herbstlaub zum Wohl vieler Tiere ruhig mal liegen lassen

Wer den Zoo Heidelberg im Herbst besucht, wird neben der Vielzahl der Tiere ebenso von der Farbenpracht der Bäume beeindruckt. In der großzügig angelegten Parkanlage des Tiergartens tragen zahlreiche alte Bäume ihr buntes Herbstkleid.

Da gibt es für die Gärtner einiges zu tun, um die Wege im Park möglichst frei von Laub zu halten und auch in den Gehegen und auf Überdachungen muss das Laub reduziert werden. Gefragt nach der Menge des Blattaufkommens im Zoo antwortet Herr Eder, vertretend für die zahlreichen Gärtner im Zoo Heidelberg: „Da fällt ab Oktober jeden Tag eine ganze Menge an. Das sind mehrere Fuhren täglich. In der Woche kommen da gute vier Kubikmeter zusammen, die wir entsorgen müssen.“ Aber nicht alles landet auf dem Kompost.

„Wir sind uns ganz klar auch dem Nutzen der Herbstblätter bewusst und setzen sie unterschiedlich ein.“ ergänzt hierzu Simon Bruslund, Kurator und Vogelexperte im Zoo Heidelberg. „Viele unserer Tiere nutzen das Laub, um Ihr Winterquartier herzurichten. Beispielsweise verschwindet bei den Präriehunden  ein großer Haufen Blätter in kürzester Zeit unter der Erde und dient dort als Isolierung in den Wintermonaten, wenn diese Tiere die meiste Zeit im Erdreich verbringen“. Wie einige andere Pflanzenfresser auch, mögen die Huftiere der Afrikaanlage das Laub und legen sich bisweilen gerne in einen von den Pflegern hergerichteten großen weichen Laubhaufen. Wenn die Platanen ihr Herbstkleid fallen lassen, sieht man vermehrt die Stachelschweine genussvoll die Blätter auf der Anlage verspeisen. Im Vogelrevier steht Herbstlaub ebenfalls hoch im Kurs. Da machen sich beispielsweise die Südlichen Hornraben auf die Suche nach Kleinlebewesen in Form von Würmern oder Käfern. Dieses Verhalten wird von den Vogelpflegern in Rahmen der abwechslungsreichen Beschäftigung der Tiere unterstützt, indem Sie in Volieren kleine Laubhaufen mit eingestreutem Futter verteilen.

Herbstlaub bildet eine lebensnotwendige Nahrungsgrundlage für bodenlebende Kleintiere und somit auch für viele heimische Tierarten Igel, Spitzmäuse und insektenfressende Vögelwie der Zaunkönig finden dort in den kühleren Monaten Futter. Im Winter dienen die Laubhaufen Amphibien, Reptilien und Igeln als Unterschlupf für ihre Winterstarre oder den Winterschlaf. In diesem Zusammenhang richtet sich der Aufruf an jeden Gartenbesitzer, Laub auch mal liegen zu lassen. Besonders die Mikroorganismen und Kleinstlebewesen sind auf geeignete Lebensräume angewiesen. Jetzt entwickeln sich die Larven, die nach dem Raupenstadium im Frühjahr, im Sommer als farbenfrohe Schmetterlinge durch die Gärten fliegen. Auf Laubbläser oder Laubhäcksler sollte im Privatbereich möglichst verzichtet werden. Wo immer möglich, könnte das Laub wenigstens bis zum Frühjahr als natürliche Bodenbedeckung liegen bleiben. Das sich zersetzende Laub trägt zudem wesentlich zu einer natürlichen Boden- und Humusbildung bei.

„Leben live erleben“ beginnt auch im Zoo Heidelberg nicht erst bei Großkatzen oder Elefanten. Auch die kleinen Bewohner im Zoo freuen sich über Beachtung. Direkt im Raubtierhaus können die Besucher auch besondere Käfer und Insekten in kleinen Terrarien beobachten.

Bei den Wandelnden Blättern im Zoo ist übrigens keine Herbstfärbung zu erkennen. Da die Tiere in tropischen Gefilden wie beispielsweise auf Sumatra und in Indonesien beheimatet sind, ist ihre Körperfärbung konstant grün.

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