Pressemitteilungen

Große Kudus mit zweifachem Nachwuchs

Doppelter Nachwuchs bei den Großen Kudus (Foto: Zoo Heidelberg)
Doppelter Nachwuchs bei den Großen Kudus (Foto: Zoo Heidelberg)

Erneut Doppelgeburt im Zoo Heidelberg

Doppelgeburten scheinen im Zoo Heidelberg in Mode zu kommen. Nach den beiden Robbenbabys, die am 14. Juli geboren wurden, ist der Trend nun bei den Großen Kudus angekommen: Am 24. September kamen zwei Kudumädchen zur Welt. Die Mütter Stobi und Lubaja brachten den Nachwuchs im Afrikahaus zur Welt. Wer also in den letzten Wochen vor dem Schild „Vorübergehend geschlossen“ am Afrikahaus stand, hat spätestens jetzt die Erklärung. Die Tierpfleger schlossen das Haus für Besucher, damit sich die kleinen Großen Kudumädchen eingewöhnen konnten.

Inzwischen ist das Haus wieder geöffnet und die jungen Kudukälber lassen sich gut in den Innengehegen beobachten. Mit großen, dunklen Augen betrachten die beiden aufmerksam ihre Umgebung und drehen die beweglichen, runden Ohren nach jedem Geräusch in der Nähe. Mütter und Kinder nutzen zurzeit den Stall und die Vorgehege als Übungsgelände, damit die Jungtiere kräftig, gewandt und topfit sind, bevor sie mit den Zebras, Blessböcken, Straußen und Pelikanen auf der großen Afrikaanlage zusammentreffen werden. Der Stall ist dabei als Rückzugsraum und Ruhezone für die Jungtiere besonders wichtig. Deshalb gilt jetzt hier für die Zoobesucher ganz besonders: Ruhe bitte!

Kudu-Jungtiere sind sogenannte „Ablieger“, d. h. die Kälber werden voraussichtlich auch im Außenbereich zunächst häufig im Strohbett liegen, während die Mütter zum Fressen unterwegs sind. Regungslos liegen Kudujungen in ihrer Heimat, den afrikanischen Savannengebieten, oft stundenlang gut getarnt im hohen Gras. Während die Mütter selbst auf Nahrungssuche sind, um Kräfte zu sammeln, bewegen sich die durch ihr Fell gut getarnten Jungtiere kaum. Erst wenn die Mütter zurückkommen, die Umgebung auf Gefahren geprüft haben und ihnen „Luft rein“ signalisiert haben, werden die Jungen mobil.  Kudus verlassen sich auch im Erwachsenenalter vorrangig auf Ihre Tarnung. Selbst die männlichen Großen Kudus mit den eindrucksvoll schraubenförmig gedrehten Hörnern verschmelzen durch die graubraune Fellfärbung mit den weißen Streifen optisch nahezu komplett mit der Umgebung. Dennoch sind die typischen Fluchttiere bei Gefahr auch gute Sprinter und können sehr weit springen. Mit einer Schulterhöhe von bis zu 150 cm können sie auf der Flucht auch bis zu 3 Meter hohe Zäune mühelos überwinden. Im Zoo reicht der kleine Trockengraben, der das Afrikagehege umgibt, um den Tieren die Grenze ihres Territoriums zu markieren. Sie verlassen ihr heimatliches Gehege nicht, denn hier fühlen sie sich wohl und sicher.

Aktion: Zwillinge willkommen

Haben Sie auch einen „Zwilling“? Dann lohnt sich jetzt der Zoobesuch in Heidelberg doppelt. Bei Vorlage von zwei Ausweisen mit demselben Geburtsdatum gibt es den Zoobesuch für beide zum Preis von einem! Die Aktion läuft bis zum 31.12.2017. 

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„Sesam, öffne dich!“ am Sonntag, 8. Oktober 2017

Im Elefantenhaus. Foto: Peter Bastian/Zoo Heidelberg
Im Elefantenhaus. Foto: Peter Bastian/Zoo Heidelberg

Den Zoo Heidelberg entdecken – auch hinter den Kulissen

„Sesam, öffne Dich!“. Dieses besondere Highlight erwartet die Zoo-Besucher am Sonntag, 8. Oktober 2017: Türen und Tore, die sonst mit dem Schild „Zutritt nur für Zoomitarbeiter“ für Besucher verschlossen sind, öffnen sich an diesem Tag. Von 10 bis 17 Uhr sind alle herzlich eingeladen, hinter die Kulissen des Zooalltags zu schauen und viel über die Aufgabenbereiche eines Zoologischen Gartens zu erfahren.

Ein Gang durch das Elefantenhaus – und zwar dort, wo sich normalerweise nur die vier Elefantenbullen Gandhi, Tarak, Yadanar und Ludwig aufhalten – bietet eine beindruckende Perspektive aus Elefantensicht. „Wie schlafen die Robben?“, „Welche Affen sind Vegetarier?“, „Wie viel Futter brauchen Elefanten?“ und „Wie kühl ist es im Kühlhaus?". Spezielle Sonderführungen durch das Robbenhaus, die Futterküche der Fasanerie und das große Kühlhaus bieten Einblick in die besonderen Arbeitsbereiche der Zootierpfleger. Bei Gesprächen mit den Pflegern erfahren die Besucher interessante Details zu den Tieren. Auch Fragen zur Pflege und Fütterung der unterschiedlichen Tiere werden beantwortet.

Mehr über das Auswilderungsprojekt für den Europäischen Feldhamster erfahren die Besucher bei Führungen durch die neue Hamsterzuchtstation auf dem Erweiterungsgelände des Zoos. Auch in der Zooschule gibt es an diesem Tag Führungen mit interessanten Einblicken und spannenden Infos zum Angebot.

An einigen Stationen ist Mitmachen angesagt:  Am Gehege der Rhesusaffen basteln Besucher Beschäftigungsfutter, das den Tieren eine willkommene Abwechslung bietet: Für die flinken Affen wird ein besonderer „Affenbrotbaum“ hergestellt. Und das Zoo-Mobil, das an diesem Tag im Zoo unterwegs ist, lädt die Besucher zum Rätseln, Fühlen und Anfassen ein.

Bei gutem Wetter können Leseratten ab 12.00 Uhr den gut sortierten Bücherflohmarkt durchstöbern. Der Erlös aus dem Verkauf der Bücher kommt den besonderen Artenschutzprojekten des Zoos zugute. Wer eine kurze Pause braucht und sich stärken will, schaut bei der Hütte der Tiergartenfreunde e.V. vorbei. Dort verkauft der Förderverein des Zoos frische Waffeln und die Vereinsmitglieder freuen sich auf interessante Gespräche.

Übrigens: Für die Projekte während der Veranstaltung „Sesam, öffne Dich!“ entstehen keine Zusatzkosten. Alle Führungen sind bereits im normalen Eintrittspreis für den Zoo enthalten.

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Wie leben die Tiere, von denen wir leben?

Gerda Tschira mit Dr. Klaus Wünnemann am Thementisch „Die Welt ist nicht genug“.
Gerda Tschira mit Dr. Klaus Wünnemann am Thementisch „Die Welt ist nicht genug“. (Foto: Zoo Heidelberg)

Interaktive Erlebnisausstellung eröffnet / Nutztiertag brachte Infos, Spiel und Spaß für Kinder und Erwachsene

Mit einem ganz besonderen und in deutschen Zoos einmaligen Projekt präsentiert sich der Zoo Heidelberg wieder einmal von einer unerwarteten Seite. Mit der interaktiven Erlebnisausstellung „Vom Alltagsbraten zum Sonntagsbraten“, die durch die Klaus Tschira Stiftung ermöglicht wurde, konnte der Zoo wieder einen wichtigen Schritt in puncto Bildungsarbeit beschreiten. Und das Tollste daran: Anfassen ist unbedingt erwünscht. Egal ob Kinder, Eltern, Oma oder Opa – hier kann sich jeder ausprobieren und findet eine neue Sicht rund um die Themen Fleisch und Ernährung.

Verbraucher kennen die tatsächlichen Lebensbedingungen der Nutztiere in der Regel nicht. Verklärende Werbebotschaften der Nahrungsmittelindustrie und Verpackungen, die eine Idylle auf der Weide vortäuschen, stehen oftmals im Widerspruch zur Realität. Und – ganz ehrlich – wer weiß schon, was der Deutschen liebstes Fleisch, das Schweineschnitzel, mit dem Urwald in Paraguay zu tun hat?

Da der Zoo Heidelberg selbst Nutztiere hält, liegt es nahe, dieses Thema aufzugreifen. Zoos haben sich in den letzten 20 Jahren stark gewandelt. Aus reinen Freizeitinstitutionen sind Orte des Natur- und Artenschutzes geworden. „Wir möchten zeigen, dass man sich trauen kann, auch gesellschaftliche Probleme aufzugreifen und hoffen, als Vorreiter ein gutes Beispiel für andere Zoos und Institutionen zu sein“, erklärt Zoodirektor Wünnemann. „Dass wir für unsere Projektidee die Klaus Tschira Stiftung als Unterstützer gewinnen konnten, zeigt uns, wie wichtig es ist, Aufklärungsarbeit zu leisten.“ Und dass das richtig Spaß machen kann, können die Besucher ab sofort selbst beim Wiegen, Drehen, Puzzeln, Ziehen und Schieben erfahren. Besonders erfreulich war, dass Frau Gerda Tschira selbst den ersten „Testlauf“ durchgeführt und für außerordentlich gut befunden hat.

Für Zoo-Besucher ergab sich dazu am vergangenen Montag eine besondere Gelegenheit. Beim „Nutztiertag im Zoo“ gab es viel Interessantes rund um das Thema Nutztiere zu erleben und zu erfahren. Nicht nur die interaktive Ausstellung „Vom Alltagsbraten zum Sonntagsbraten“ konnten die Besucher ausgiebig testen, auch ein buntes Programm sorgte für schöne Momente. Besonderen Spaß brachte den Besuchern, sich beim Wettmelken zu messen. Aber auch die Informationen von Zoo, Zooschule und BUND rund um Nutztierhaltung, Klima und Umwelt erfreuten sich regem Interesse. Ebenso die Fütterungen bei den Alpakas und Trampeltieren waren gut besucht.

Die Dauerausstellung wandert dann im nächsten Jahr nach Fertigstellung des neuen Streichelzoos auf das Entwicklungsgelände an ihren endgültigen Standort und ist bereits im Zoo-Eintritt enthalten.

Mit seinem Abschlusssatz trifft Herr Dr. Wünnemann den Nagel auf den Kopf: „Wenn wir mit unserer Ausstellung jeden zweiten Besucher dazu bewegen könnten, in der Woche 200 Gramm weniger Fleisch zu essen, könnten über drei Millionen Kilogramm Fleisch im Jahr eingespart werden.“ Ist das nicht ein erstrebenswertes Ziel?

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Nutztiertag im Zoo Heidelberg am Montag, 2. Oktober

Als besonderes Highlight dürfen Zoo-Besucher beim Nutztiertag am 2. Oktober die
Als besonderes Highlight dürfen Zoo-Besucher beim Nutztiertag am 2. Oktober die Alpakas füttern. (Foto: Zoo Heidelberg)

Die Zoo-Besucher erwartet ein ganz besonderer Tag

Wie leben die Tiere, von denen wir leben? Wer sich schon einmal diese Frage gestellt hat, kann am 2. Oktober von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr rund um die Nutztiere – vom hiesigen Schwein bis hin zum Asiatischen Elefanten – allerlei Interessantes erfahren. Ein buntes Programm garantiert viel Spaß für Kinder und Erwachsene. Ob sich beim Wettmelken messen, Alpakas und Trampeltiere füttern oder dem Tierpfleger Löcher in den Bauch fragen – ein Ausflug in den Zoo Heidelberg lohnt sich auf jeden Fall.

Vielfältiges Programm für Besucher

  • 10.00 - 16.00 Uhr: Verschiedene Infostände von Zoo, Zooschule und BUND, Bastelstand und Wettmelken im Eingangsbereich vor dem Wunschbrunnen

  • 11.45 Uhr: Futterbeschäftigung Esel & Schweine am Esel & Schweine-Gehege

  • 12.15 Uhr: Besucher füttern Alpakas beim Alpaka-Gehege

  • 14.00 Uhr: Tierpflegersprechstunde zum Thema Nutztiere beim Streichelzoo

  • 14.45 Uhr: Besucher füttern Alpakas beim Alpaka-Gehege
     
  • 15.00 Uhr: Besucher füttern Trampeltiere beim Trampeltier-Gehege
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Ab in den Süden – ab ins Winterquartier!

Die Weißstörche im Zoo Heidelberg ziehen nach Süden. Foto: Susi Fischer/Zoo Heid
Die Weißstörche im Zoo Heidelberg ziehen nach Süden. Foto: Susi Fischer/Zoo Heidelberg

Erfolgreiche Brutsaison 2017 für die Weißstörche im Zoo Heidelberg

Für die Storchenküken, die im Sommer auf dem Dach der Zooverwaltung aufgewachsen sind, heißt es nun zum ersten Mal: „Ab in den Süden!“. Gemeinsam mit den anderen wilden Weißstörchen aus dem Zoo Heidelberg machen sie sich in diesen Tagen auf den Weg in ihre Winterquartiere. Viele der Storchenpaare haben ihren Nachwuchs erfolgreich großgezogen. Der Vergleich mit dem Vorjahr bestätigt dies: 2016 zogen 14 Brutpaare insgesamt 40 Jungvögel auf, 2017 waren es hingegen 18 Brutpaare mit 53 Storchenküken.

Diese positive Entwicklung soll im kommenden Jahr fortgeführt werden. „Wir freuen uns immer wieder über die Sommergäste und natürlich besonders über die erfolgreiche Aufzucht der Küken. Mittlerweile sind jedes Jahr fast alle Nester im Zoo belegt. Damit sich der Bestand der bedrohten Vögel weiterhin so gut erholen kann, brauchen die wilden Störche jedoch noch mehr Nistmöglichkeiten – am besten auch im nahen Umland. Bisher sind uns in Heidelberg nur zwei Nester außerhalb des Zoos bekannt“, berichtet Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann.

Für die Jungenaufzucht finden die Störche im Zoo Heidelberg sehr gute Voraussetzungen. Die hohen Bäume der Parkanlage sind gut geeignet zum Brüten und bieten ausreichend Schutz. Nur auf Futtersuche müssen die Störche im Zoo selbst gehen, denn sie werden nicht von den Tierpflegern „mitgefüttert“. Insekten, Mäuse und Frösche gibt es auf den umliegenden Feldern jedoch reichlich. Dies ist wichtig, damit die jungen Störche während des Sommers einiges an Gewicht und Kraft zulegen, um im Herbst die weite Reise in den Süden gut zu meistern. Bereits im Spätsommer machen sich die ersten Störche mit ihrem Nachwuchs auf den Weg. Die Störche im Zoo sind Westzieher. Ihre Flugroute verläuft westlich um das Mittelmeer herum, bis sie in den Winterquartieren in Frankreich, Spanien oder Afrika ankommen.

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Neugierige Küken auf Erkundungs-Tour

Die „Pfauen-Gang“ ist hinter den Kulissen der Afrika-Anlage im Zoo Heidelberg un
Die „Pfauen-Gang“ ist hinter den Kulissen der Afrika-Anlage im Zoo Heidelberg unterwegs. (Foto: Zoo Heidelberg)

Blaue Pfauen im Zoo Heidelberg haben Verstärkung bekommen

Gleich vier Pfauenküken sind Anfang August im Zoo Heidelberg geschlüpft. Eine der beiden Pfauenhennen hatte ihr Nest im hohen Gras im Gehege der schwarzen Ayam Cemani Hühner angelegt und die Eier erfolgreich ausgebrütet. Hielten sich Mutter und Küken die erste Zeit noch innerhalb des Geheges auf, sind die vier Geschwister seit ein paar Tagen auch außerhalb zu sehen und tippeln gemeinsam mit ihrer Mama neugierig durch den Zoo.

Wie die erwachsenen Pfauen auch, darf sich der Nachwuchs auf dem gesamten Zoogelände frei bewegen. Pfauen sind von Natur aus standorttreue Vögel und können daher gut als Freigänger gehalten werden. Bei ihren Ausflügen mit Mama machen die Küken nicht nur die Besucherwege unsicher, sondern schauen auch mal „hinter die Kulissen“ in die Wirtschaftsbereiche. Diese Woche waren sie sogar auf der Afrika-Anlage unterwegs und haben dort erste Bekanntschaft mit Kudu, Strauß & Co. gemacht – alles muss schließlich genau erforscht werden! Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis auch in anderen Zoobereichen auf Erkundungs-Tour gehen.

Wenn Besucher die „Pfauen-Gang“ bei ihren Spaziergängen im Zoo Heidelberg entdecken möchten, müssen sie mitunter ganz genau hinschauen. Das braune Federkleid der Jungtiere macht sie auf vielen Untergründen oder im hohen Gras fast unsichtbar. Erst im Alter von zwei Jahren erhalten die Hähne das typische, blau-glänzende Gefieder. Die Hennen bleiben ihr Leben lang bräunlich gefärbt, nur der Hals ist bei den erwachsenen Vögeln etwas auffälliger gezeichnet.

Pfauen-Papa Kasimir ist ein gutes Beispiel, wie prachtvoll das Gefieder eines ausgewachsenen Hahns aussehen kann. Seine Schmuckfedern können bis zu 1,5 Meter lang werden und schillern, je nach Lichteinfall in Blau, Grün oder Gold. Zurzeit sieht er jedoch etwas ungewohnt aus, denn in den vergangenen Wochen hat Kasimir die langen Federn abgeworfen. Doch keine Panik, das Abwerfen der Federn ist ganz natürlich und nennt sich Mauser. Männliche Pfauen verlieren meist zum Herbstbeginn, nach der Brutsaison, ihre alten Schmuckfedern. Bis zum Frühjahr sind sie nachgewachsen, sodass Kasimir pünktlich zur Balz seine beiden Hennen – und auch die Zoobesucher – wieder wie gewohnt mit seinem schillernden Rad beeindrucken kann.

Hintergrundinfos: Blauer Pfau
Ursprünglich stammt der Blaue Pfau aus Ländern des indischen Subkontinents wie Bangladesch, Bhutan, Nepal oder Indien. Vor über 4000 Jahren kam er nach Europa. Er wird vor allem als Ziervogel in Parkanlagen gehalten. In seinen Heimatländern findet man Pfauen vor allem im dichten Dschungel in der Nähe von Wasserstellen. Blaue Pfauen fressen bevorzugt Insekten, Früchte, kleine Säuge- oder Kriechtiere. Besonders bekannt sind Pfauenhähne für ihre ausgiebige Balz, die durch das bekannte "Radschlagen" gekennzeichnet ist. Dabei stellt er die langen, mit Pfauenaugen versehenen Rückenfedern zu einem Rad auf, um so den Weibchen zu imponieren. 

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Die 5.000ste Zoo-Jahreskarte wurde verschenkt

Zoo Heidelberg gratuliert Familie Wiest zu einem Jahr Freieintritt

Seit 2015 gibt es bei Familie Wiest jedes Jahr die Jahreskarte für den Zoo Heidelberg. „Weil die Kinder so gerne in den Zoo gehen“, erklärt Ina Wiest. Zwei der Kinder sind noch unter drei Jahre alt und haben daher freien Eintritt, für die größere Tochter gibt es die Jahreskarte. Wer von den Eltern regelmäßig mitdarf, wird abwechselnd gehandhabt: Im letzten Jahr hatte der Vater eine Jahreskarte und in diesem Jahr begleitet Mutter Ina die Kinder in den Zoo. Da war es natürlich eine tolle Überraschung, als sie vergangenen Freitag die Jahreskarte geschenkt bekam.

Dieses Ereignis nahm der Zoo gerne zum Anlass sich bei Familie Wiest, stellvertretend für alle Jahreskarten-Besitzer, zu bedanken. „Es ist schön zu sehen, dass immer mehr Besucher aus der Umgebung die Möglichkeit nutzen, den Zoo das ganze Jahr über zu besuchen“, freut sich Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. „Es gibt ja auch immer wieder Neues im Zoo zu entdecken. Hier kann man Jungtieren zusehen, wie sie aufwachsen oder beobachten, wie sich die Tiere in unterschiedlichster Weise an die verschiedenen Jahreszeiten anpassen und ihr Aussehen verändern.“ Im Frühjahr zeigen die vielen Vogelarten ihr prächtiges Balzgefieder und vollführen eindrucksvolle Liebestänze, im Sommer kommt das üppige Grün der Parkanlage hinzu, das im Herbst in bunte Farben übergeht. Bei wechselhaftem Wetter mit Regenschauern macht es vielen Besuchern Freude, die Elefanten beim Schlammbad zu beobachten und im Winter sieht man flauschige Winterpelze und -felle bei den unterschiedlichen Tierarten. Alles in allem sind sich die Stammbesucher einig: Eine Jahreskarte für den Zoo lohnt sich. Jeden Tag wieder, 365 Tage im Jahr.

Auch wenn sich die Nutzung einer Jahreskarte bereits ab dem fünften Besuch für die Karteninhaber rechnet, stellt der Zoo Heidelberg fest, dass die meisten Besucher die Möglichkeit wesentlich öfter nutzen. „Wir haben uns beim Preis bewusst dafür entschieden, dass es sich für die Besucher rechnet, wenn sie zu jeder Jahreszeit ein oder zwei Mal vorbeikommen“, erklärt Dr. Klaus Wünnemann die Preisgestaltung der Jahreskarten. Familie Wiest nutzt mit den Kindern die Jahrekarte sogar häufiger. „Die Kinder gehen gerne in den Zoo. Mal schauen wir Tiere und mal gehen wir nur auf den großen Spielplatz, wenn die Zeit knapp ist“, bestätigt Ina Wiest kurz bevor die Kinder unruhig werden, weil sie nun endlich in den Zoo möchten. Die Stofftiger, die jedes Kind noch als Extra-Dankeschön vom Zoodirektor überreicht bekommt, kommen aber natürlich mit. 

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Teddybär-Tag im Zoo Heidelberg am 9. September

Beim Teddybär-Tag im Zoo Heidelberg am 9. September 2017 ist die Stofftierpraxis
Beim Teddybär-Tag im Zoo Heidelberg am 9. September 2017 ist die Stofftierpraxis für Teddy & Co. geöffnet. Foto: www.pixabay.de

Stofftierpraxis für Teddy & Co. von 14 bis 17 Uhr geöffnet  

Für viele Kinder auf der ganzen Welt haben der Teddybär oder das Lieblings-Kuscheltier eine ganz besondere Bedeutung: Sie sind bester Freund, Spielkamerad und Beschützer zugleich. Jedes Jahr Anfang September hat der flauschige Begleiter daher seinen eigenen Feiertag, den Teddybär-Tag. Auch der Zoo Heidelberg macht dieses Jahr mit: Zum ersten Mal öffnet am 9. September 2017 die Stofftierpraxis im Zoo ihre Pforten.

An diesem Tag stehen Teddy & Co. im Mittelpunkt. Von 14 bis 17 Uhr kümmert sich Zoo-Tierärztin Dr. Barbara Bach gemeinsam mit ihrem Team um die Kuscheltiere der kleinen Besucher. In der Scheune bei den Riesenschildkröten ist dafür extra eine Stofftierpraxis mit Wartebereich und Behandlungstisch und kleiner Apotheke eingerichtet. Ob gebrochener Arm, Ohrenschmerzen oder Bauchweh – das Zoo-Ärzte-Team schaut sich jeden kuscheligen Patienten genau an. Wie in einer richtigen Praxis kommen dabei Stethoskop, Pflaster und Verbandsmaterial zum Einsatz. „Bei den Untersuchungen der Stofftiere sind wir natürlich genauso behutsam, wie bei den Behandlungen der Tiere im Zoo und erklären den Kindern gerne wie die Untersuchungen bei den „großen Tieren“ ablaufen“, berichtet Zoo-Tierärztin Dr. Barbara Bach.

Damit die Kuscheltiere schnell wieder gesundwerden, gibt es am Ende der Behandlung für jeden Patienten noch ein Rezept und leckere „Medizin“ – die bestimmt auch den kleinen Teddybär-Freunden schmeckt. Wer möchte, kann natürlich vor oder nach der Sprechstunde noch eine Runde durch den Zoo drehen und die großen Verwandten des Teddybären, die Syrischen Braunbären, besuchen.

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Zoo Heidelberg verschenkt 5.000ste Jahreskarte

Stammbesucher können immer wieder Neues im Zoo entdecken

Im Sommer ist der Zoo Heidelberg ein beliebtes Ausflugsziel. Die täglichen Besucherzahlen steigen in den Sommermonaten bis 50.000 Besucher je Monat. Zahlreiche Besucher sichern sich die Möglichkeit den Zoo Heidelberg das ganze Jahr über zu besuchen und erwerben eine Jahreskarte. Kurz vor Ende der Sommerferien wurden bereits knapp 5.000 Jahreskarten verkauft und noch in dieser Woche darf sich der Käufer der 5.000sten Jahreskarte über eine besondere Überraschung freuen.

Um seinen Besuchern die Möglichkeit zu geben, alle Jahreszeiten gemeinsam mit den Zootieren zu erleben, ist der Zoo täglich geöffnet. Besonders Jahreskarteninhaber nutzen viele Gelegenheiten auch für Kurzbesuche. „Da lohnt auch ein Besuch nach Feierabend oder bei wechselhaftem Wetter,“ kann Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann berichten, „Nach einem Regenschauer ist es beispielsweise toll, die Elefanten zu beobachten, die sich mit dem feuchten Schlamm bespritzen. Und wenn die Tage heiß sind, genießen auch viele der Zootiere das kühle Nass und planschen in den Badebecken. Es gibt also eigentlich kein schlechtes Wetter für einen Zoobesuch.“

Tatsächlich hat jede Jahreszeit ihren besonderen Reiz im Zoo. Im Herbst sind es die schönen dichten Winterpelze, die sich die Tiere zulegen und im Frühling sorgen Balz und Paarung für interessante Aktion in den Gehegen. Im Sommer gibt es dann viele Jungtiere zu entdecken. Aktuell sind die knapp sechs Wochen alten Mähnenrobben sehr schön mit ihren Müttern zu beobachten. Viele Besucher nutzen den Spaziergang durch die Parkanlage des Zoos auch einfach als willkommene Abwechslung im Alltag. Der beeindruckende Baumbestand bietet zahlreiche Schattenplätze im Hochsommer. Mit 180 Tierarten bietet der Zoo Heidelberg als größter Zoo in der Metropolregion ein breites Spektrum und ist beliebtes Ausflugsziel für alle Menschen – unabhängig von Alter und Einkommen.

Der anhaltende Zuspruch bei den Jahreskarten dokumentiert auch das Interesse der Heidelberger am Zukunftskonzept des Heidelberger Tiergartens. An vielen Stellen im Zoo können die Stammbesucher die Entwicklungen konstant mitverfolgen. In den nächsten Jahren stehen erneut große Projekte an: Mit dem Ausbau der Löwenaußenanlage, deren Fläche sich insgesamt versechsfachten wird, wird noch dieses Jahr begonnen. Mit der Eröffnung der Sonderausstellung „Effekthascherei“, die noch bis zum 12. Oktober im Zoo zu Gast ist, startete bereits der Einzug des Heidelberger Sciencecenters Explo in den Zoo Heidelberg. So gibt es immer wieder Neues zu entdecken und erleben im Zoo.

„Wir freuen uns, dass jährlich ca. 10.000 Besucher ihr Interesse an unserer Entwicklung mit dem Kauf einer Jahreskarte für den Zoo bezeugen. Das motiviert uns sehr bei der Planung der weiteren Entwicklungen.“ erklärt Dr. Wünnemann. „Stellvertretend für alle unsere Stammbesucher, möchten wir in diesem Jahr dem Käufer oder der Käuferin der 5.000sten Jahreskarte für diese Treue zum Zoo Heidelberg danken und 365 Tage Zoo verschenken.“

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Liebespfeil brachte die entscheidenden Punkte

Der Zoo holt beim Stadt-Land-Quiz den Sieg für Heidelberg. Foto: Zoo Heidelberg
Der Zoo holt beim Stadt-Land-Quiz den Sieg für Heidelberg. Foto: Zoo Heidelberg

Der Zoo holt für Heidelberg den Sieg beim Stadt-Land-Quiz

Auf der Jagd nach den meisten Punkten beim Stadt-Land-Quiz des SWR-Fernsehen mit Moderator JensHübschen lieferten sich Heidelberg und Kaiserslautern ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Nach vielen kniffligen Fragen und Rätseln gewann der Zoo Heidelberg für seine Stadt letztendlich das beliebte Duell mit 790 zu 780 Punkten. Genau eine Antwort machte in der letzten Raterunde den Unterschied und führte Heidelberg zum Sieg.

In der ganzen Stadt galt es knifflige Aufgaben rund um Tiere und Natur zu lösen. Mal handelte es sich um Wissensfragen, mal um Schätzfragen oder Worträtsel. Auch die Besucher im Zoo Heidelberg erspielten hierbei wertvolle Punkte – doch in Kaiserslautern waren ebenfalls viele richtige Antworten dabei.

Zusätzlich benannte jeder Zoo zwei Experten, die ein Bilderrätsel zur Stadt und eine Schnellraterunde meistern mussten. Für Heidelberg gingen Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann und Liane Winter, Leiterin des Service-Centers, ins Rennen. Das Bilderrätsel, bei dem ein Ort in Heidelberg und ein Ort in Baden-Württemberg gesucht wurden, war eine harte Nuss. Die entscheidenden Hinweise kamen von Heidelberg Marketing und Dominik Winkel, Tierpfleger im Zoo Heidelberg. Kaiserslautern zog jedoch gleich nach und lieferte die richtigen Antworten auf ihr Bilderrätsel. Noch gab es also keinen klaren Favoriten.

Im Endspiel, bei einer Schnellraterunde, mussten die Experten insgesamt fünf tierische Fragen lösen. Erst hier, in der finalen Runde, stellte Moderator Jens Hübschen dann die alles entscheidende Frage. „Weinbergschnecken sind Zwitter. Wie pflanzen sie sich fort?“, wollte er wissen. Zoodirektor Dr. Wünnemann hatte die richtige Antwort sogleich parat: „Sie schießen Liebespfeile aufeinander.“ Beim Paarungsspiel richten sich Weinbergschnecken gegeneinander auf, pressen ihre Kriechsohlen aufeinander und geben dann einen Kalkpfeil, den sogenannten Liebespfeil, in den Fuß des Partners ab. Mit diesem Liebespfeil übertragen die Schnecken ein Sekret, das für eine erfolgreiche Fortpflanzung wichtig ist. Die Experten in Kaiserslautern konnten diese Frage nicht beantworten. Somit stand der Sieger fest: Mit zehn Punkten Unterschied gewann Heidelberg das Duell. In Heidelberg erspielte das Team im Zoo insgesamt 790 Punkte, in Kaiserslautern 780 Punkte.

Der Zoo Heidelberg bedankt sich bei allen Besuchern, Mitarbeitern und allen weiteren Unterstützern, die fleißig Punkte für Heidelberg gesammelt haben. Ein Dank gilt auch den „Gegnern“ aus Kaiserslautern für das tierisch spannende Rate-Duell.

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