Pressemitteilungen

Heidelberger Orang-Utans packen die Koffer

Beranis erster Geburtstag (Foto: Heidrun Knigge/Zoo Heidelberg)
Beranis erster Geburtstag (Foto: Heidrun Knigge/Zoo Heidelberg)

Nur noch wenig Zeit, Abschied von den beliebten Waldmenschen zu nehmen

In wenigen Wochen müssen die Heidelberger Abschied von ganz besonderen Bewohnern des Menschenaffenhauses des Heidelberger Zoo nehmen. Die Orang-Utan-Gruppe zieht nach Belgien.

Besonders Berani, der am 21. März seinen ersten Geburtstag feierte, zieht als unangefochtener Star im Menschenaffenhaus viele Zoobesucher an. Mit akrobatischen Kletterübungen lässt er so manches Menschenherz kurz stocken und tritt gleichzeitig den Beweis an, das Orang-Utans schon in jüngstem Alter Meister der Kletter- und Schwingkunst sind. Aber auch seine Eltern Ujian und Sari sowie die Lieblingstante Puan beeindrucken mit lustig anmutenden Sachen. Sei es beim Sackhüpfen mit dem Lieblingsbettbezug, Verstecken in der Plastiktonne oder einfach nur Abhängen und dabei gegroomt werden.

Die Orang-Utan-Haltung aufgeben zu müssen, trifft das Zoo-Team sehr hart. „Der Abschied von den Vieren fällt uns sehr schwer.“, erklärt Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. „Wir sind sehr traurig, dass wir keine finanziellen Möglichkeiten haben, diesen charismatischen Tieren die Haltungsbedingungen zu schaffen, die sie benötigen. Auf der anderen Seite sind wir sehr froh, dass der Koordinator des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) mit uns zusammen einen Zoo gefunden hat, der unserer Orang-Utan-Gruppe eine vorbildliche Anlage bieten kann, in der die Tiere ihre Bedürfnisse ausleben und für die Erhaltungszucht wichtigen Nachwuchs sorgen können“. Der Zoo Pairi Daiza in Belgien hat extra für die Heidelberger Orang-Utans ein neues Gehege gebaut.

Der Umzug der Orang-Utans soll in wenigen Wochen erfolgen.

Zusatzinfos
Orang-Utans leben ausschließlich in Asien und kommen heute nur noch im Norden Sumatras und auf Borneo vor.

Der Sumatra-Orang-Utan, der mit einer kleinen Gruppe im Zoo Heidelberg vertreten ist, wird von der Weltnaturschutzunion IUCN als eine der 25 am stärksten vom Aussterben bedrohten Affenarten eingestuft und steht somit auf der Roten Liste. Als Hauptgründe zählen der illegale Handel, Wilderei und der Verlust des Lebensraumes. In den letzten 20 Jahren verloren die „Waldmenschen“ vor allem durch die Abholzung von Regenwald etwa 60 Prozent ihres Habitats.

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Zoo Heidelberg und Jugendherberge Heidelberg International

Gemeinschaft und Leben live erleben

Zoo Heidelberg und die benachbarte Jugendherberge Heidelberg haben eine direkte Verbindung. Am 21. März 2017 wurde der separate Zooeingang beim Waschbärgehege für Gäste der Jugendherberge eröffnet.

Jugendherbergen befinden sich häufig in besonderen Gebäuden oder an touristisch attraktiven Orten. So auch in Heidelberg. Ein herausragendes Alleinstellungsmerkmal der Jugendherberge Heidelberg International ist ihre direkte Anbindung an den Zoo.

Der Zoo und die Jugendherberge in Heidelberg grenzen räumlich unmittelbar aneinander. Bereits im Jahr 2010 begannen die Modernisierungsmaßnahmen des Rundbaus der Jugendherberge und später die Errichtung eines Seminartraktes.Während der Umbaumaßnahmen und der damit verbundenen Grenzverlagerung zugunsten des Zoo und der dort erfolgten Baumaßnahme „Waschbärgehege“ fand eine sehr vertrauensvolle und zu gegenseitigem Nutzen gestaltete Zusammenarbeit statt. Die Jugendherberge profitierte durch die Umgestaltung des Areals doppelt. Zusätzliche Ausgleichsmaßnahmen zur Flächengestaltung wurden vermieden und der Einblick in das attraktiv gestaltetet Gehege bietet den Gästen ein außergewöhnliches Ambiente.

Vorausschauend wurden bereits damals die technischen Möglichkeiten für einen gesonderten Zugang der Jugendherbergsgäste zum Zoo geschaffen. Jetzt ist der Zugang für die Jugendherbergsgäste nutzbar.

Das Motto der Jugendherbergen „Gemeinschaft erleben“ und das Motto des angrenzenden Zoos "Leben live erleben" ergänzen sich ideal.

Der Zoo Heidelberg beherbergt aktuell 2.704 Tiere in 177 Arten und ist somit der bedeutendste Zoo der Metropolregion Rhein-Neckar. Zoobesucher können einem Löwen Auge in Auge gegenüberstehen, einen Panda hoch oben im Geäst entdecken, Elefantenbullen beim Bad beobachten und viele weiteren Tiere während eines Rundgangs entdecken. All das und mehr ist nun für Jugendherbergsgäste durch die vereinfachte Zugangsmöglichkeit zu besonderen Konditionen möglich. Mit dem Zoobesuch unterstützen die Besucher zudem verschiedene europäische Erhaltungszuchtprogramme. Zwei Prozent der Besuchereinnahmen lässt der Zoo Heidelberg in verschiedene „in situ Artenschutzprojekte“fließen, das heißt in Programme die Tiere in ihrem ursprünglichen, natürlichen Lebensraum erforschen und erhalten.

Zoobesucher, die einen erlebnisreichen Tag im Zoo verbracht haben, finden in der Jugendherberge 447 Betten in 120 modernen Zimmern mit Dusche/WC. Für Schulklassen und Gruppen stehen 14 Seminarräume unterschiedlicher Größe zur Verfügung. Ein umfassender Service sowie die modernste Tagungstechnik sorgen für ein ruhiges und professionelles Arbeiten. Die Jugendherberge legt als Tagungsort besonders viel Wert auf umweltfreundliches und nachhaltiges Handeln bei den Themen Energie, Wasser, Abfall und der Beschaffung von gehandelten Lebensmitteln. Bis zu 300 Gäste können in dem großen Seminartrakt mit 215 qm Fläche tagen, der sich in drei gleich große Seminarräume á 71 qm unterteilen lässt. Eine vorgelagerte Terrasse mit direktem Zugang zu den Außenanlagen und Blick auf den angrenzenden Zoo sorgt für kreative Pausen und bietet in den Sommermonaten Platz für Rahmenprogramme und Empfänge. Vom Trompeten der Elefanten geweckt werden oder beim Seminar einen Blick auf das Waschbärgehege werfen – all das ist somit möglich in der Jugendherberge Heidelberg International.

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Die Vögel sind wieder draußen im Zoo Heidelberg

Rosa Pelikane im Zoo Heidelberg
Die Rosa Pelikane genießen das Bad und die Sonne. Foto: Zoo Heidelberg

Der Frühling hält Einzug im Tiergarten

Nach mehr als 15 Wochen sogenannter „Aufstallung“ zum Schutz der wertvollen Vögel im Zoo Heidelberg gibt es ein Aufatmen. Die Vögel können zurück in die Volieren. „Besonders für unsere Tiere, aber natürlich auch für unsere Besucher freuen wir uns außerordentlich, dass die Schutzmaßnahmen beendet werden können und unsere Vögel ab dieser Woche wieder in ihren Volieren und Freianlagen zu sehen sind“, so Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann.

Seit dem 18. November wurden viele Vögel, wie beispielsweise die Strauße, Pelikane, Flamingos, Enten und die Vögel aus dem Küstenpanorama hinter den Kulissen untergebracht, um eine mögliche Infektion mit Vogelgrippeviren zu vermeiden. Jetzt ziehen die meisten Vögel wieder in ihre Außengehege.

„Die Belastung für unsere Vögel war sehr groß“, berichtet Simon Bruslund, Vogelkurator im Zoo Heidelberg „Welche Folgen diese Ausnahmesituation für die einzelnen Vögel hat, wird sich noch zeigen. Wir müssen jedoch damit rechnen, dass der Brutzyklus einiger Vögel gestört wurde oder eine diesjährige Brut ganz ausbleiben wird“. „Es ist ein schönes Glücksgefühl, die Vögel wieder in ihren gewohnten Umgebungen zu sehen“ freut sich Herr Bruslund mit Blick auf die Rosa Pelikane im Wasser bei der Afrikaanlage.

Besonders im Küstenpanorama, der großen begehbaren Voliere direkt in der Nähe des Zooeingangs, ist die Frühlingsstimmung dennoch zu spüren. Dort können die Besucher wieder die verschiedenen Seevögel beobachten. Eiderenten, Säbelschnäbler und Kampfläufer wiegen sich in den Wellen und die Inkaseeschwalben ziehen wieder ihre Kreise, während im Hintergrund der lachende Gute-Laune-Ruf der Graumöwen zu hören ist.

Bei den Inkaseeschwalben herrscht reges Treiben an den Nistkästen. Hier heißt es nun schnell sein, denn jedes Paar möchte den besten Platz für die Aufzucht von Jungvögeln erobern.

Bald wird auch am Flamingosee die farbenfrohe Gruppe der Kubaflamingos wieder Einzug halten. Ob auch hier in diesem Jahr mit Nachwuchs gerechnet werden kann, bleibt allerdings abzuwarten. Bei den langlebigen Vögeln können die Brutaktivitäten durchaus ein oder gar mehrere Jahre aussetzen, wenn die Bedingungen nicht optimal sind.

Trotz der widrigen Umstände ließen es sich viele Zoofans nicht nehmen, den Zoo zu besuchen und ihren Aufenthalt trotz abgelassener Seen und leeren Volieren zu genießen. Ein kleines Trostpflaster war sicherlich auch die Verlängerung des Nebensaisontarifes, der einen günstigen Besuch bei schönem Frühlingswetter ermöglichte. Die Einbußen für den Zoo jedoch sind mit Mindereinnahmen im fünfstelligen Bereich. Hinzu kamen erhebliche Kosten für die ungeplante Ein-Stallung der Vögel. Der Zoo Heidelberg ruft alle Zoofreunde auf, den Zoo mit ihrem Besuch zu unterstützen.

Seit März können übrigens die Besucher im Zoo wieder eine Stunde länger, also bis 18:00 Uhr, verweilen. Besonders zum Frühlingsstart ist es ein besonderes Erlebnis, das Erwachen der Natur zu genießen: Tausende Krokusse recken ihre Köpfe aus den Wiesenflächen und die ersten Bäume und Sträucher liefern sich einen Wettkampf, wer wohl mit den schönsten Blüten die Blicke auf sich zieht. Im Streichelgehege toben die ersten Jungtiere der Zwergziegen und Rhönschafe und erfreuen besonders die jüngsten Zoobesucher.

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Traurige Nachrichten aus dem Zoo Heidelberg

Benni, der Syrische Braunbär
Benni war eine besondere Tierpersönlichkeit. Foto: Gerd Löwenbrück

Benni, der große Syrische Braunbär, ist tot

Am Mittwoch, 08.03.2017, musste Benni, der männliche Braunbär im Zoo Heidelberg, eingeschläfert werden. Bereits seit einigen Tagen beobachteten die Tierpfleger und die Zootierärztin, dass der Syrische Braunbär trotz der eingeleiteten Behandlung Schmerzen hatte. Der 30jährige Bär hatte Probleme mit der unteren Wirbelsäule.

Benni war ein echter Heidelberger. Er kam im Dezember 1986 im Heidelberger Zoo zur Welt und lebte dort  gemeinsam mit seiner Mutter Gudrun (36) und seiner jüngeren Schwester Uschi (geb. 1994). In Gesellschaft der quirligen Korsakfüchse bewohnen die Syrischen Braunbären die große Bärenanlage direkt beim Zooeingang. Benni war zwar der Größte der drei Bären aber nicht der Mutigste unter ihnen. Nach Erweiterung der Bärenanlage 2015 traute er sich, im Gegensatz zu seinen weiblichen Mitbewohnerinnen, zunächst nicht über die Brücke zum neugestalteten Gelände. Erst nach mehreren Tagen, in denen er seine mutige Schwester aufmerksam auf dem neuen Terrain beobachtet hatte, wagte auch er den Schritt über die Brücke. „Benny war für alle Zoobesucher allein aufgrund seiner Größe eine besondere Tierpersönlichkeit, die Millionen von Zoobesuchern am Eingang begrüßt hat.“ blickt Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann zurück. „Er wird uns mit seiner ruhigen bedächtigen Art fehlen.“

In den letzten Wochen machte Bennis körperliche Verfassung dem Zooteam große Sorge. Der stattliche Braunbär hatte stark abgebaut. Es war verstärkt zu erkennen, dass er Probleme in der Bewegung mit den Hinterbeinen hatte. Seine Beschwerden konnten zunächst durch entsprechend zugefütterte Schmerzmittel gelindert werden und sein Zustand stabilisierte sich für ein paar Tage. Als die Symptome nun erneut verstärkt auftraten, er immer wieder mit dem Hinterteil abknickte und seine Hinterbeine nicht aktiv einsetzte, entschloss sich der Zoo zu einer weiteren Untersuchung unter Narkose. Im Rahmen der Röntgenaufnahmen war leider zu erkennen, dass sich seine Wirbelsäule bereits stark verändert hatte und eine weitere Behandlung mit Medikamenten kaum Linderung der Schmerzen erhoffen lies. Infolgedessen entschieden Zooleitung, Tierärztin und Tierpfleger das Leiden des Bären zu beenden und schläferten ihn am vergangenen Mittwoch ein.

Syrische Braunbären gelten als Unterart des Europäischen Braunbären. Mit einer Körperlänge von 150 bis 260 cm und bis zu 500 kg gehören sie zu den kleineren Vertretern ihrer Art. Aufgrund ihres hellbraunen Fells werden diese Braunbären bei flüchtigem Hinsehen irrtümlicherweise auch mal mit Eisbären verwechselt. In vielen Verbreitungsgebieten sind Syrische Braunbären von der Ausrottung bedroht oder bereits ausgerottet worden.

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Keine Langeweile bei Elefanten, Affen, Robben & Co.

Im Elefantenhaus sorgt ein zusätzlicher Heukorb für Abwechslung. (Foto: Zoo HD)
Im Elefantenhaus sorgt ein zusätzlicher Heukorb für Abwechslung. (Foto: Zoo HD)

Sparkasse Heidelberg spendet neue Beschäftigungsmaterialien

Gleich mehrere Reviere im Zoo Heidelberg freuen sich über neue Beschäftigungsmöglichkeiten für ihre Tiere. Dank einer Spende der Sparkasse Heidelberg sorgen beispielsweise im Menschenaffenhaus zwei neue Futterbälle für Abwechslung. Die Mähnenrobben dürfen sich bald an einem neuen Spielball im Robbenbecken austoben und im Elefantenhaus gibt es nun einen zusätzlichen Heukorb. Regelmäßig unterstützt die Sparkasse Heidelberg den Zoo und seine Projekte mit finanziellen Mitteln. Dieses Mal wurde das Geld für neue Materialien zur Tierbeschäftigung verwendet.

Für die Schimpansen und Gorillas im Affen- und Großviehrevier gibt es insgesamt zwei neue Futterbälle. Diese werden von den Tierpflegern mit Haferflocken oder Sonnenblumenkernen befüllt und sind mit kleinen Löchern versehen. Indem die Tiere den im Gehege aufgehängten Ball schütteln, gelangen sie an die Leckereien, die erst dann aus dem Ball herausfallen. Damit die Beschäftigung abwechslungsreich bleibt, füllen die Tierpfleger die Bälle nur von Zeit zu Zeit. So müssen die klugen Affen erst testen, ob überhaupt Futter in den Bällen versteckt ist.

Im Robbenbecken entdecken Zoobesucher bald ein neues Spielgerät für die Mähnenrobben: Dort wird ein großer, schwimmender Ball fest im Becken verankert. An diesem können sich die verspielten Tiere „austoben“ oder sich gegenseitig den Ball zuspielen.

Seit Februar hängt im Elefantenhaus ein zweiter Futterkorb für frisches Heu. Um an die leckeren Halme ranzukommen, müssen die vier Jungbullen ihren Rüssel geschickt einsetzen und das Heu durch die engen Öffnungen im Korb ziehen. Zunächst beäugten die Dickhäuter den zusätzlichen Korb noch etwas skeptisch, mittlerweile wird er jedoch gerne aufgesucht.

In der Hoffnung, in einem Futterkorb könnte etwas besonders Leckeres zu finden sein, „pendeln“ die vier Dickhäuter nun zwischen den beiden Körben hin und her. Das sorgt für mehr Bewegung und Abwechslung beim Fressen.

Der Zoo Heidelberg versucht notwendige Ausgaben für den laufenden Betrieb mit Hilfe von Eintrittsgeldern, sonstige Erlösen und durch einen laufenden Zuschuss der Stadt Heidelberg zu decken. Großzügige Spenden wie diese durch die Sparkasse Heidelberg oder durch viele weitere Einzelpersonen und Unternehmen haben für den Zoo Heidelberg eine hohe Bedeutung. Sie helfen dabei, zusätzliche Projekte zu finanzieren, damit der Zoo weiterhin für die Tiere artgerecht und abwechslungsreich gestaltet werden kann. Die Spendengelder kommen dabei vorrangig direkt der täglichen Arbeit mit den Tieren zugute.

Hintergrund zum Thema Tierbeschäftigung:

In modernen Zoos sind Programme zur Tierbeschäftigung, auch Enrichment genannt, ein wesentlicher Bestandteil der Tierhaltung. Abwechslungsreiche Beschäftigungsmöglichkeiten sorgen dafür, dass bei den Tieren keine Langeweile aufkommt und steigern das physische und psychische Wohlbefinden der Zoobewohner.

Die Tierpfleger lassen sich für geeignete Tierbeschäftigungsmöglichkeiten einiges einfallen. Sie verstecken beispielsweise Futter in verschiedenen Kartons, Boxen, Röhren oder Bällen oder verteilen es großzügig in den Gehegen. Tiertraining, wie es im Zoo Heidelberg bei den Mähnenrobben und Elefanten durchgeführt wird, gilt ebenfalls als Enrichment und hilft zudem tiermedizinische Behandlungen stressfrei für das Tier durchzuführen. Bei der kommentierten Robbenfütterung können Zoobesucher das Tiertraining täglich, außer freitags, um 11 Uhr und um 16 Uhr mitverfolgen.

Schwarz-weißer Nachwuchs im Zoo Heidelberg

Junge Rhönschafe im Streichelzoo (Foto: Zoo Heidelberg)
Junge Rhönschafe im Streichelzoo (Foto: Zoo Heidelberg)

Junge Rhönschafe im Streichelzoo

Wer an diesen Tagen den Zoo Heidelberg besucht, sollte unbedingt im Streichelzoo vorbeischauen. Gleich zwei junge Rhönschafe erfreuen dort die Besucher. Die jungen Lämmer kamen Ende Februar zur Welt und springen bereits mit den anderen Schafen und den Zwergziegen auf der Anlage umher. Wie ihre Mutter, zeigen die beiden Jungtiere bereits die für Rhönschafe typische Fellfärbung mit den schwarzgefärbten, unbewollten Köpfen.

„In den nächsten Wochen erwarten wir auch Nachwuchs bei den Zwergziegen. Da ist dann wieder ganz schön was los im Streichelzoo“, verrät Tierpflegerin Nadja Lippold. Wann genau das jedoch der Fall sein wird, ist nicht einfach zu sagen, denn die Geburt bei den Schafen und Ziegen verläuft nahezu ganz von alleine. Geburtshilfe wird da selten benötigt. Im Allgemeinen zieht sich ein trächtiges Schaf oder eine Ziege in den Stall zurück und kommt dann wieder mit dem Jungtier heraus. Tierpfleger und Zootierärztin schauen natürlich bei den trächtigen Tieren und auch beim Nachwuchs stets, ob alles in Ordnung ist.

Bei den beiden neugeborenen Lämmern handelt es sich übrigens um ein Männchen und ein Weibchen. Die jungen Schafe stehen sehr schnell auf eigenen Beinen und erkunden inzwischen neugierig ihre Anlage. Dank ihres dichten Fells sind sie für alle Witterungsverhältnisse gut gewappnet. Schafswolle ist von Natur aus wasserabweisend. So „imprägniert“ nimmt die Wolle auch bei starkem Regen kein Wasser auf und trocknet wieder sehr schnell.

Rhönschafe zählen zu einer der ältesten deutschen Nutztierrassen. Bereits 1844 wurde die hornlose Rasse erstmalig namentlich erwähnt. Typisch ist die Färbung des Fells: Der Kopf ist bis über die Ohren schwarz und ohne Wolle. Der Körper und die Beine sind weiß.

Ab der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts nahm der Bestand der Rhönschafe in Deutschland stark ab. Es wurde vermehrt Wolle aus Übersee importiert und auch die französische Einfuhrbeschränkung für Schaffleisch von 1878 traf die Rasse empfindlich. Infolgedessen wurde die Zucht dieser robusten und pflegeleichten Tiere eingestellt, was fast das Aus der Rhönschafe bedeutet hätte. Ende der 1950er Jahre wurden nur noch ca. 300 Tiere registriert. Einkreuzungen mit Merinos und Fleischschafen brachten größere Tiere mit besserer Wolle hervor. Doch bewährte sich die Nachzucht nicht in den gegebenen Umweltverhältnissen, sodass man diese Versuche zu Gunsten der Reinzucht einstellte. Inzwischen wurden wieder größere Herden der Rhönschafe in der Rhön angesiedelt, mittlerweile leben dort gut 20.000 Tiere.

Auch wenn die Rhönschafe aus dem Rhöngebiet stammen, ist ihr Name wohl auf einen Übersetzungsfehler zurückzuführen. Kaiser Napoleon hatte die Schafe 1813 als schmackhafte Fleischlieferanten mit nach Paris gebracht. Dort wurden sie „mouton de la reine“, übersetzt „königliches Schaf“, genannt. Im Deutschen wurde daraus jedoch „Schaf von der Rhön“ - das Rhönschaf.

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Bis zum 17. März gilt im Zoo der günstige Wintertarif

Weißstörche beziehen bereits ihre Nester im Zoo Heidelberg (Foto: Knigge)
Weißstörche beziehen bereits ihre Nester im Zoo Heidelberg (Foto: Knigge)

Vögel bleiben weiterhin aufgestallt

Noch bis Mitte März bleiben viele Vögel vorsorglich hinter den Kulissen, um eine Infektion mit Vogelgrippeviren zu vermeiden. Da auf Grund dieser Einschränkungen nicht alle Tiere im Zoo zu sehen sind, bleibt der Zooeintritt bis zum 17. März beim reduzierten Wintertarif.

Da die Gefahr einer Infektion mit Vogelgrippevieren für Geflügel noch nicht gebannt ist, empfiehlt die Veterinärbehörde Baden-Württemberg die Fortführung der bereits seit dem Winter umgesetzten Vorsorgemaßnahmen. Dies betrifft in Heidelberg auch den Zoo als beliebtes Ausflugsziel. Die Kuba-Flamingos, die Vögel aus dem Küstenpanorama sowie die Enten befinden sich noch in besonderen Schutzbereichen, die für Besucher nicht zugänglich sind.

„Mit dieser Einschränkung in die Saison zu starten, ist für unsere Vögel eine große Belastung“, erklärt Simon Bruslund, Vogelkurator im Zoo Heidelberg. „Der Zyklus vieler Vögel ist durcheinandergeraten und wir müssen damit rechnen, dass bei einigen Tieren das Brutverhalten leiden oder ganz ausbleiben wird“. Für Zoobesucher sind die Schutzmaßnahmen ebenfalls spürbar: Sie vermissen in diesen Tagen besonders die farbenfrohe Vielfalt auf den sonst so belebten Teichen der Parkanlage. Der Zoo hat daher beschlossen, die Hauptsaison mit den vergünstigten Winterpreisen zu starten. Bei verlängerten Öffnungszeiten ab 1. März gelten noch bis zum 17. März die Tarife der Wintersaison. Erwachsene zahlen für den Eintritt 8,20 €. Der Tarif für Kinder von drei bis unter 18 Jahren liegt weiterhin bei 4,10 €. Auch die Gruppentarife bleiben bis Mitte März bei 14,40 € für einen Erwachsenen mit bis zu vier Kindern und bei 22,60 € für zwei Erwachsene mit bis zu vier Kindern.

Besucher können den Zoo ab März wieder eine Stunde länger, bis 18 Uhr, erkunden. Dabei lassen sich bereits erste Vorboten des Frühlings entdecken: Die Weißstörche nehmen nach und nach die eindrucksvollen Nester auf dem Zoogelände ein. Ihr lautes Geklapper, das im ganzen Zoo zu hören ist, ist das erste Indiz für die kommende Frühlingsstimmung. Viele der Zoobewohner genießen ausgiebig die ersten warmen Sonnenstunden. Da bleiben auch die Präriehunde nicht mehr unter der Erde und sind nun wieder auf ihrer Anlage zu beobachten. Bei den Blessböcken gab es dieses Jahr den ersten Nachwuchs. Der junge Bock erkundet bereits gemeinsam mit seiner Herde die große Außenanlage. Bei den Ziegen und Schafen bleibt es spannend, wann der erste Nachwuchs in diesem Jahr im Streichelzoo umhertollt.

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Mach‘ dich fit für den Zoo

Impression vom Löwenlauf 2016 (Foto: Zoo Heidelberg)
Impression vom Löwenlauf 2016 (Foto: Zoo Heidelberg)

Affenlauf 2017 – für ein neues Außengehege am Affenhaus

Es geht wieder rund im Zoo. Am 9. April startet erneut ein beliebter Zoolauf in Heidelberg. Beim Affenlauf 2017 laufen die Teilnehmer für ein neues Außengehege der Kattas, eine Lemurenart auf Madagaskar. Anmeldung ist noch bis zum 22. März möglich.

2017 erhalten die Kattas im Zoo Heidelberg einen neuen großen Außenbereich am Menschenaffenhaus. In das ca. 120 qm große Gehege sollen später noch weitere Lemuren einziehen. Das 6 m hohe Gehege bietet den hübschen Halbaffen mit dem typischen Ringelschwanz gute Klettermöglichkeiten. Durch spezielle Verbindungsgänge können die Primaten zwischen den Innenbereichen und dem Außenbereich wechseln. Für die Vorbereitung von Beschäftigungsmaterialien und Gestaltungselementen werden die Wirtschaftsbereiche für die Tierpfleger vergrößert. Die großen überdachten Glasscheiben bieten den  Zoobesuchern viel Einblick in die beiden teilbaren Gehegebereiche, um die Tiere bei ihren akrobatischen Kletterkünsten zu beobachten.

Jeweils 20 €, die in der Startgebühr von 30 € enthalten sind, fließen direkt in die Gesamtkosten in Höhe von ca. 300.000 € ein, mit denen der Bau der Anlage noch in diesem Jahr umgesetzt werden soll.

Alle Lauffreudigen – ob als Privatperson oder in einem Firmenteam – erwartet eine außergewöhnliche Laufstrecke. Start ist im Zoo beim Menschenaffenhaus. Von dort führt die Strecke zunächst heraus aus dem Zoo. Es geht weiter in Richtung Wehrsteg, am Neckarufer entlang bis hinter die TSG Heidelberg-Anlage, wo die Läufer von der Tiergartenstraße aus wieder in den Zoo gelangen. Im Zoo verläuft die Strecke dann vorbei an den eindrucksvollen Elefanten, dem großen Flamingosee und den prächtigen Löwen bevor am Ende der Runde wieder das Menschenaffenhaus als Zielpunkt erreicht wird. Eine Runde beträgt 3.090 m. Bevor die Läufer final das Ziel durchlaufen, können sie entscheiden noch ein oder zwei weitere Runden zu drehen. Mit drei Runden bildet die dann 9190 m lange Strecke eine  optimale Vorbereitung für den Heidelberger Halbmarathon drei Wochen später. Am Ende des Laufs werden die Besten je Rundenanzahl geehrt.

Wer Lust hat, an diesem besonderen Lauf teilzunehmen, kann sich über das Online-Formular noch bis zum 22. März 2017 anmelden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und viele Startplätze sind bereits vergeben. Als Dankeschön für die Unterstützung und Erinnerung an das Engagement erhält jeder Läufer ein speziell gestaltetes Laufshirt sowie eine Medaille und eine persönliche Teilnehmerurkunde. Sportliches Engagement, das sich doppelt lohnt: für die Heidelberger Kattas und die eigene Fitness.

Weitere Infos zum Affenlauf

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Heidelberger Orang-Utans ziehen nach Belgien

Sari, Ujian und der kleine Berani. Foto: Heidrun Knigge/Zoo Heidelberg
Sari, Ujian und der kleine Berani. Foto: Heidrun Knigge/Zoo Heidelberg

Im Zoo Pairi Daiza erhalten Puan, Sari, Ujian und Berani ein neues Zuhause

Der Zoo Pairi Daiza in Belgien hat für die Orang-Utans aus Heidelberg eine komplett neue Anlage gebaut, die allen Anforderungen der modernen Haltung dieser intelligenten Menschenaffen gerecht wird. Trotz Abschiedsschmerz sind die Heidelberger Tierpfleger glücklich, für die Familie rund um den kleinen Berani, eine so gute neue Heimat gefunden zu haben. „Wir haben hier in Heidelberg nicht das Geld, eine vorbildliche Anlage für die Orang-Utans bauen zu können“ bedauert Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann.

Der Zoo Heidelberg hat mit dem Ziel, all seinen Tieren optimale Lebensbedingungen zu bieten,  in den letzten Jahren etliche Tierarten an andere Zoos abgegeben, um den in Heidelberg verbleibenden Tieren bessere und größere Gehege zu gestalten. Mit der Abgabe der charismatischen Orang-Utans verliert der Zoo nun erneut eine attraktive Tierart. „In Zukunft darf der Zoo nicht weitere Tierarten verlieren, sondern muss ganz im Gegenteil in die Vielfalt seines Tierbestandes investieren“ betont Dr. Wünnemann.

Auch wenn die Gehege für die Orang-Utans in dem bald 30 Jahre alten Menschenaffenhaus nicht optimal sind, haben sich die Heidelberger Tiergärtner viel einfallen lassen, damit es den Tieren gut geht: Ein intensives Beschäftigungsprogramm fordert die Fähigkeiten der Orang-Utans immer wieder aufs Neue. Mit Fingermalfarben und Papier entstehen bei Malstunden interessante Kunstwerke. Im Rahmen einer Studie zur Kognition (Informationsaufnahme und -verarbeitung)  bei Tieren entwickelte Verhaltensforscherin Dr. Vanessa Schmitt im Zoo Heidelberg spezielle Geräte, die von den Affen über einen Touchscreen betätigt werden können. Die intelligenten Orang-Utans waren die ersten, die an dem Projekt teilnahmen und ihr beachtliches Können und die Fähigkeit zur Abstraktion zeigten. Wer seine kognitiven Fähigkeiten mal mit denen der Orang-Utans vergleichen will, kann sich im Affenhaus selbst an einem Touch-Screen-Bildschirm versuchen.

Die Planungen für den Umzug begannen bereits im letzten Jahr. Mehrmals reisten Tierpfleger aus Heidelberg nach Belgien und schauten nach der Entwicklung der neuen Anlage. Bei Treffen zwischen Kuratoren und Tierärzten wurden Details zu dem neuen Gehege in Belgien abgestimmt. Tierpfleger des Zoos Pairi Daiza besuchten die Orang-Utans in Heidelberg, um die Tiere und ihre Eigenheiten kennen zu lernen. Der Umzug der Orang-Utans soll noch in diesem Frühjahr erfolgen. Der exakte Termin steht jedoch noch nicht fest.

Die Orang-Utan-Haltung hat in Heidelberg eine lange Tradition. Seit 1973 leben Orang-Utans im Zoo Heidelberg. Gemeinsam mit „Munna“ zog der Stammvater der Heidelberger Organ-Utans, „Nogger“, als einer der ersten in das 1989 erbaute Menschenaffenhaus. Nach der ersten Tochter „Josefine“, die 1975 in Heidelberg geboren wurde, folgten noch weitere sechs Jungtiere. Noch heute lebt „Puan“ als letzte Tochter des erfolgreichen Zuchtpaares hier  im Zoo.

Der jüngste Nachwuchs in Heidelberg kam erst im letzten Jahr zur Welt. „Berani“ wurde am 21. März 2016 geboren. Für Mutter „Sari“ ist es das erste Jungtier. Gemeinsam mit „Puan“ kümmert sie sich sehr gut um den Kleinen, während Vater „Ujian“ sich kaum in die Erziehung einbringt. „Ujian“, der eindrucksvolle Orang-Utan-Mann mit dem faszinierend langen Haarkleid wurde stadtbekannt durch eine besondere Fähigkeit. „Ujian, der pfeifende Orang-Utan“ ist über die Grenzen Heidelbergs hinaus bekannt. Er hatte sich da Pfeifen selbst beigebracht und gemeinsam mit seinem Tierpfleger immer wieder geübt, sodass sogar eine CD mit dem pfeifenden Orang-Utan Ujian aufgenommen wurde.

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Zoo Heidelberg – Artenreicher Start ins Neue Jahr

Kugelgürteltier (Foto: Petra Medan)
Kugelgürteltier (Foto: Petra Medan)

Unter den 2.704 Tieren gibt es einige Altersrekorde

Artenvielfalt im Zoo Heidelberg: 89 unterschiedliche Vogelarten, 55 Säugetierarten sowie weitere 33 Tierarten können in Heidelberg entdeckt werden. Zum Jahresbeginn wurde jedes einzelne Tier für die Inventur erfasst und der Bestand mit 2.704 Individuen festgehalten. Die Gürteltiere sind die ältesten ihrer Art in einem europäischen Zoo.

Nahezu jeden Tag kontrollieren die Tierpfleger den Bestand ihrer Schützlinge. Zum Jahresende wird dann nochmals genau hingeschaut, gezählt und gemessen, denn 2016  gab es wieder zahlreichen Nachwuchs und Neuzugänge bei den verschiedenen Tierarten. Andererseits sind auch Tiere gestorben oder umgezogen, sodass sich der gesamte Tierbestand im Laufe des Jahres immer wieder verändert hat. Während der Kontrolle wird dabei auch auf den kleinen Unterschied geachtet. „Bei manchen Tierarten kann man das Geschlecht nur anhand einer DNA-Probe erkennen“, erklärt Sandra Reichler, Kuratorin im Zoo Heidelberg. „Bei den Faultieren werden Haare gezupft und untersucht, um das Geschlecht eindeutig zu bestimmen.“ Nicht bei allen Tieren ist es so deutlich wie bei den stattlichen Löwen. Der Berberlöwe Chalid mit der eindrucksvollen Mähne kam gemeinsam mit der Löwin Binta im April 2016 neu nach Heidelberg.

Bintas Vorgängerinnen im Zoo Heidelberg erreichten ein stattliches Alter: Claudia starb im Januar 2016 mit 23 Jahren und zählte zu den ältesten Löwen in einem europäischen Zoo. Ihre Tochter Sita, die ebenfalls im Frühjahr 2016 verstarb, war mit knapp 20 Jahren bei ihrem Tod noch Deutschlands ältester Zoolöwe.

Bei der Inventur am Jahresende verzeichnete der Zoo Heidelberg noch weitere Altersrekorde bei seinen Tieren: Die beiden Kugelgürteltiere, Trudel und Nikolina, sind beide inzwischen 17 Jahre alt und damit die ältesten Kugelgürteltiere in einem europäischen Zoo. Ihre Artgenossen im Freiland erreichen gerade mal ein Alter von ca. 15 Jahren. „Beide Gürteltierdamen sind noch sehr aktiv und haben sogar noch regelmäßig Nachwuchs“, berichtet Sandra Reichler. Auch bei den quirligen Rhesusaffen ist der Chef ein echter Opa. Mit seinen 30 Jahren gehört er zu den Senioren seiner Art. Wenn man die Affenhorde im Zoo beobachtet, merkt man jedoch sehr rasch: Der Opa hat die jungen noch immer gut im Auge und ist schnell dabei, wenn es um Futter oder Auseinandersetzungen in der Gruppe geht.

Tierbestand im Zoo Heidelberg (nach Anzahl der Arten/Stand 31.12.2016):

  • 457 Vögel in 89 Arten
  • 422 Säugetiere in 55 Arten
  • 62 Reptilien in 12 Arten
  • 1.516 Fische in 10 Arten
  • 199 Insekten in 5 Arten
  • 22 Krebstiere in 2 Arten
  • 20 Muscheln in 1 Art
  • 4 Schnecken in 1 Art
  • 1 Amphibie in 1 Art
  • 1 Spinnentier in 1 Art

= Gesamt: 2.704 in 177 Arten

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