Zoo Heidelberg

Zugezogen und hiergeblieben: Waschbären

Waschbär mit kleinem Kürbis im Zoo Heidelberg

Nordamerikaner im Zoo Heidelberg  

Viele „Einwanderer“ im Tierreich, die wir inzwischen gut kennen, zählen zu den Neozoen. So werden die Tierarten bezeichnet, die von Menschen, sei es absichtlich oder unabsichtlich, in andere Gebiete gebracht werden und sich dort in der Natur etablieren. Neben den in der Region sehr bekannten Halsbandsittichen, gehören die Waschbären ebenfalls nicht zur Urbevölkerung unserer Breitgrade. Sie sind aus Nordamerika eingewandert.

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Der Bär, der sich nicht traute

Syrischer Braunbär im Zoo Heidelberg

Grüne Wiesen, Felsen, Baumstämme zum Klettern und Schubbern, schattige Plätze unter großen Bäumen, ein kühler Wasserlauf – das  Bärenleben im Zoo Heidelberg kann so schön sein.  Am 4. Juni 2015 wurde die Erweiterung der Bärenanlage eröffnet und alle waren begeistert – nur die Bären (noch) nicht.

Als Übergang zwischen den Gehegebereichen war die alte Bärenanlage über eine schwenkbare Brücke mit der neuen Außenanlage verbunden worden. Für die Korsakfüchse, die sich das Gehege mit den Syrischen Braunbären teilen, offensichtlich eine willkommene Neuerung – binnen weniger Stunden liefen sie über die Brücke auf die neue Anlage und wieder zurück, als hätten sie ihr ganzes Leben nichts anderes getan.

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Erfahrungsaustausch im Zoo Heidelberg

Logo BdZ

Über 70 Vogelpfleger aus ganz Deutschland kamen nach Heidelberg

Das Treffen der Vogelpfleger fand in diesem Jahr im Zoo Heidelberg statt. Über den BdZ (Berufsverband der Zootierpfleger e.V.) finden die jährlichen Treffen wechselnd in den angeschlossenen Zoos, Tiergärten und Vogelparks statt. Die über 70 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich mit den Heidelberger Vogelpflegern im Zoo auszutauschen.

Besonders die Konzepte des Zoo Heidelberg zur künftigen Vogelhaltung, die von den Vogelpflegern des Zoos, Alexandra Dussel, Nadja Lippold, Chantal Lorenz und Simon Borchardt, vorgestellt wurden, trafen auf großes Interesse bei den Zuhörern.

Kleiner Großer Kudu im Zoo Heidelberg

Kudu-Jungtier im Stroh

Scheuer Nachwuchs war zunächst hinter den Kulissen im Afrikahaus

„Vorübergehend geschlossen“. Am Afrikahaus im Zoo Heidelberg stießen die Besucher vor knapp zwei Wochen auf den Hinweis, dass am Freitag, 31.07. ein Kudu-Mädchen zur Welt kam. Jetzt ist es wieder für die Besucher geöffnet und das junge Kudukalb kann beobachtet werden. Die Großen Kudus zählen zu der Familie der Antilopen. Mit großen, dunklen Augen betrachtet das Kalb bereits aufmerksam die Umgebung und dreht die auffallend beweglichen, großen runden Ohren nach jedem Geräusch in der Nähe. Das Afrikahaus, in dem sich die Innengehege der Großen Kudus befinden, wurde in den ersten Tagen als Ruhezone für Mutter und Tochter übergangsweise geschlossen.

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Kugelrunde Jungtiere im Zoo Heidelberg

Kugelgürteltierweibchen mit eingerolltem Jungtier

Zweifacher Nachwuchs bei den Kugelgürteltieren

Gleich bei beiden Gürteltierpaaren entdeckten die Pfleger im Zoo Heidelberg vor ein paar Wochen neue kleine Kügelchen. Die Jungtiere kommen nach einer Tragzeit von rund 120 Tagen, die aber auch bis zu einem Jahr dauern kann, zunächst blind zur Welt. Nicht viel größer als ein Golfball liegen die Jungen gut versteckt im Gehege, wenn die Tierpfleger sie zum ersten Mal entdecken. Bereits nach zwei bis drei Monaten sind die Kleinen von der Mutter entwöhnt. Sie sind dann etwa so groß wie ein Tennisball. Inzwischen wachsen die Jungtiere gut heran und werden bald mit den Eltern durch die Gehege streifen.

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Sensationelle Entdeckung auf den Nias Inseln

Niasbeo auf Ast sitzend

Wiederentdeckung bewegt Vogelkundler in aller Welt – Zoo Heidelberg unterstützt weiterhin die Fortführung des Artenschutzprojekts

Die Forscher trauten ihren Augen nicht. Am 19. Juli 2015 entdeckte das Forscherteam der Zoo Liberec und Indonesian Species Conservation Programm (ISCP) unter der Koordination und Beratung des Zoo Heidelberg zwei wild lebende Niasbeos (Gracula robusta) auf Nias.

Bereits seit vielen Jahren wurde dieser größte Starenvogel der Welt nicht mehr in der Natur gesichtet und es wurde bereits befürchtet, dass die Art in der Wildnis ausgestorben sei. Mit dem jetzigen Fund kommt wieder Hoffnung auf. Das Forscherteam wird die Suche auf mehreren abgelegenen Inseln westlich von Sumatra, Indonesien fortführen.

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Tierische Party im Zoo Heidelberg

Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann bei der Begrüßung der Tierpaten

Zauberhafter Abend für Tierpaten

Am vergangenen Freitagabend fand im Zoo Heidelberg bei schönstem Festtagswetter und bester Stimmung die traditionelle Patenparty statt. Die Sonderveranstaltung ist ein herzliches Dankeschön an alle Tierpaten, die den Zoo und seine Tiere teils bereits seit vielen Jahren unterstützen. Über 430 Gäste hatten sich zur Paten-Party angemeldet, so viele wie noch nie. „Es hat sich mittlerweile wohl herumgesprochen, dass man auf der Paten-Party einen ganz außergewöhnlichen Abend genießen kann.“ erklärt Sandra Reichler, Koordinatorin der Tierpatenschaften im Zoo, die hohe Gästezahl.

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Flauschig, hellgrau mit großen Füßen

Im Nest stehendes Flamingoküken

Kuckucksei im Flamingosee des Zoo Heidelberg?

Das gänseähnliche Schnattern ist bereits aus weiter Ferne zu hören, je näher man dem großen See im Zoo Heidelberg kommt. Gemeinsam sitzen über 50 Kuba-Flamingos auf und um die Insel im See und bilden einen rosaroten Blickfang. Auf den  kegelförmigen Schlammnestern brüten mehrere Paare dicht beieinander. Trotz des scheinbar begrenzten Platzangebots ist der Standort ist gut gewählt, denn dort sind sie ungestört und sicher vor vermeintlichen Fressfeinden.

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Der Zoo trauert um Schimpanse Henry

Portrait Schimpanse Henry

Der charismatische Chef der Schimpansengruppe ist tot

Am Donnerstag, den 02.07.2015 starb in den frühen Morgenstunden Schimpanse Henry.

Nach einem Bandscheibenvorfall konnte Henry seine Hinterbeine nicht mehr  bewegen. Mit viel Fürsorge, Ruhe und medizinischer Versorgung versuchten Tierpfleger/innen und Zootierärztinnen, dem Schimpansen eine Operation zu ersparen. Henrys Zustand besserte sich jedoch nicht, so dass - nach eingehenden Untersuchungen und Rücksprache mit Spezialisten aus der Veterinär- und Humanmedizin - eine Operation nicht mehr zu umgehen war.

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Erneut erfolgreiche Nachzucht einer hochbedrohten Art

Der Zoo Heidelberg freut sich über die Geburt einer Roloway-Meerkatze

Wer sich in diesen Tagen ein bisschen Zeit vor dem Gehege der Roloway-Meerkatzen im kleinen Affenhaus nimmt, kann sich nicht nur am Anblick dieser besonders schönen und eleganten Tiere mit ihren weißen Bärten und dem schwarz-braun glänzenden Fell erfreuen. Bei genauerem Hinsehen entdeckt man den jüngsten Nachwuchs von „Adriana“ und „Ghana“, der am 11. Juni im Zoo Heidelberg das Licht der Welt entdeckte. Noch hält sich das Jungtier die meiste Zeit am warmen, weichen Bauchfell seiner Mutter fest, jedoch entfernt es sich immer öfter ein paar Schritte, um seine Umwelt zu erkunden.

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