Mähnenrobben

Neues Blau für die Mähnenrobben

Mähnenrobbe mit Glocke im Zoo Heidelberg

Sanierung des Robbenbeckens im Zoo Heidelberg abgeschlossen

Das Robbenbecken im Heidelberger Zoo erstrahlt in neuem Glanz: das ehemalige Hellblau, das an ein typisches Schwimmbecken erinnerte, wurde  durch ein tiefes Meeresblau ersetzt. Die optische Umgestaltung geschah jedoch nicht, um den Zoobesuchern ein neues Bild zu bieten, sondern hat einen wichtigen medizinischen Hintergrund.

Da ein heller Untergrund das UV-Licht sehr stark reflektiert, erhöht sich die Gefahr von Erkrankungen der Hornhaut bei den Meeressäugern. Durch einen dunkleren Beckengrund kann dieses Risiko minimiert werden, wie auch Erfahrungen in anderen Zoos zeigen.

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Arielle und Carlos schwimmen mit den Großen

Mähnenrobben bei der Fütterung

Familienzusammenführung bei den Mähnenrobben

Ob beim Kuscheln mit dem Papa oder geschickt im Wasser – die beiden jüngsten in der Mähnenrobbengruppe ziehen die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich. Erst seit ein paar Tagen demonstrieren Arielle und Carlos in der großen Gruppe der Mähnenrobben ihre Schwimmkünste. Die beiden im Juli geborenen Mähnenrobben konnten in den letzten drei Monaten im separaten Mutter-Kind-Bereich ihre Geschicklichkeit in Ruhe trainieren. Jetzt schwimmen die beiden sehr zur Freude der Besucher vergnügt mit den anderen Robben im großen Außenpool der Anlage.

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„Krabbelgruppe“ im Robbengehege eröffnet

Zwei Robben stehen sich gegenüber

Die kommentierte Fütterung der mächtigen Mähnenrobben gehört für viele Zoobesucher zu einem der Highlights. Neuerdings stehlen zwei freche Wonneproppen den „Großen“ die Schau. Gerade mal vier Wochen alt, toben die beiden Robbenbabys quicklebendig durchs Mutter-Kind-Becken der Robbenanlage. „Doppelter Nachwuchs ist auch für uns eine kleine Sensation“ freut sich die Kuratorin Sandra Reichler. „Ganz besonders erleichtert sind wir, dass Robbe Maike ein gesundes Jungtier zur Welt gebracht hat“. Nach zwei Totgeburten gebar sie am 18.07.2014 ein gesundes Robbenmädchen und erweist sich als vorbildliche Mutter. Mähnenrobbe Lea machte dann am 19.07. mit der Geburt eines kleinen Bullen das Duo komplett.

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Zoo Heidelberg setzt auf nachhaltig gefangenen Fisch mit MSC-Siegel. Für die Mähnenrobbengruppe gilt: Genuss mit Verantwortung

Heidelberg, 28. April 2014, Steffanie Richter  Der Zoo Heidelberg setzt nachhaltig gefangenen Fisch, zertifiziert nach dem Standard des Marine Stewardship Councils (MSC), auf den Speiseplan seiner Mähnenrobben. Ab sofort verfüttern die Pfleger des Robben- und Raubtierreviers Hering mit dem MSC-Siegel. Dafür hat sich der Zoo Heidelberg nach dem Rückverfolgbarkeits-Standard des MSC zertifizieren lassen.

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Speckgesunder Nachwuchs bei den Mähnenrobben. Der kleine Pedro ist schon ein echter Dickkopf

Heidelberg, 11. September 2013, S. Richter  Bei den Mähnenrobben im Zoo Heidelberg gibt es Nachwuchs: Bereits am 21. Juli brachte Robbenweibchen Holly nach einer Tragzeit von knapp einem Jahr ihr erstes Jungtier zur Welt. Der Nachwuchs ist ein Bulle und hat von den Pflegern den Namen „Pedro“ bekommen. Sobald das Robbenbaby an Land und im Wasser geschickt genug ist, kommt es gemeinsam mit seiner Mutter zur Gruppe. Bis dahin können Zoobesucher den knuffigen Wonneproppen im „Mutter-Kind-Becken“ bei seinen Tauch- und Schwimmübungen beobachten.

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Mähnenrobben

Mähnenrobben im Zoo Heidelberg, Dressur

Die beeindruckenden Meeressäuger sind kräftig, intelligent und verspielt. Die Heidelberger Mähnenrobbengruppe ist eine der erfolgreichsten Zuchtgruppen in einem deutschen Zoo.

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Robben- und Raubtierrevier

Sumatratiger Tebo im Zoo Heidelberg

Das Robben- und Raubtierrevier beherbergt eine Vielzahl unterschiedlicher Tierarten. Nicht nur Sumatra-Tiger und Berberlöwen können Sie bei uns sehen.

Auf Recherche im Zoo Nachwuchsreporterinnen blickten hinter die Kulissen des Heidelberger Tiergartens

Von Holger Buchwald, RNZ, 5.12.2012
Das war ein Recherchetermin ganz nach dem Geschmack der Nachwuchsreporterinnen. Acht Schülerinnen des St. Raphael Gymnasiums und des Englischen Instituts durften gestern die Zookuratorin Sandra Reichler interviewen und den Tierpflegern Stefan Geretschläger und Jörg Kubacki über die Schulter schauen. Auch die Tierärztinnen Tessa Lohe und Nicole Diehm standen den jugendlichen Journalistinnen Rede und Antwort. Steffanie Richter, Pressesprecherin des Zoos, hatte sich mächtig ins Zeug gelegt, um hochkarätige Ansprechpartner für das Projekt „Schüler machen Zeitung“ von RNZ und Sparkasse Heidelberg zu finden. Zum vollständigen Artikel in der RNZ geht es hier:

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Tierbeschäftigung - Enrichment

Löwen im Zoo Heidelberg

Keine Zeit für Langeweile

Ebenso wie der Zoobesuch den Menschen einen kurzweiligen Tag beschert, werden auch den Tieren des Zoos viele Beschäftigungsmöglichkeiten angeboten. Der wissenschaftliche Begriff lautet "Enrichment", hier beispielhaft zwei Definitionen, was man sich darunter vorstellen kann:
BEAVER (1989): „Ergänzungen in der Umwelt des Tieres, mit denen es „voluntarily“ (freiwillig) interagiert und als Ergebnis verbesserte physische und / oder psychische Gesundheit erfährt“.
VAN DE WEERD & BAUMANS (1995): „Veränderung der Lebensumwelt von in Gefangenschaft gehaltenen Tieren, um Ihnen die Möglichkeit zu geben, mehr von ihrem natürlichen Verhaltensrepertoire ausleben zu können“.

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