Mähnenibis

Nachwuchs bei Mähnenibissen und Inkaseeschwalben

Im Zoo Heidelberg übernehmen Tierpfleger übergangsweise Elternrolle

Der Mähnenibis verdankt seinen Namen dem auffallend langen Federschmuck am Kopf und dem mantelartigen Schultergefieder. Auch als Schopfibis bekannt gehört diese Vogelart zur Familie der Ibisse und Löffler. Seine Heimat ist Madagaskar, wo er paarweise sowohl die Trocken- als auch die Regenwälder bewohnt. Die ausgesprochenen Bodenbewohner ernähren sich in erster Linie von Insekten und deren Larven, die im Laub und Moos der Waldböden leben. Wegen des Verlusts an Lebensraum und illegaler Bejagung gilt der Mähnenibis als potenziell gefährdet.

Dateien

178 Tierarten mit 1347 Tieren im Zoo Heidelberg

Mähnenibis mit Jungtieren

Bei der jährlichen Inventur wird jedes einzelne Tier registriert

Die Tierwelt im Zoo Heidelberg ist vielseitig. Manche  Besucher kommen immer wieder um wirklich alle Arten und ihr Verhalten kennenzulernen. Da könnte man leicht zwischen Europäischen und Chile-Pfeifenten oder Riesen-, Spalten- und Breitrand-Schildkröten den  Überblick verlieren.  Gut zu wissen, dass die beiden Kuratoren des Zoos den Bestand jeder Tierart stets im Auge behalten und akribisch in einer speziellen Tierdatei führen.

Dateien

Eigensinniger Außenseiter entpuppt sich als liebevoller Vater

Mähnenibis-Männchen mit und zwei Jungen im Nest

Erfolgreiche Aufzucht seltener Mähnenibisse im Zoo Heidelberg 

Der Mähnenibis [Lophotibis cristata] ist eine Vogelart, die in den Wäldern Madagaskars beheimatet ist.  Mit ihren langen Schnäbeln suchen Mähnenibisse meist paarweise nach Insekten und Kleingetier. Auffällig und namensgebend sind der lange Federschmuck am Kopf und das ungewöhnliche, mantelartige Schultergefieder.

Dateien
Inhalt abgleichen