Hulmans

Nachwuchs bei den Hanuman-Languren im Zoo Heidelberg

Hulman-Weibchen mit Jungtier - Zoo Heidelberg

Am Morgen des 17. April erwartete die Tierpfleger des Affenreviers im Zoo Heidelberg erneut ein freudiges Ereignis. Nach der Geburt von Orang-Utan-Baby Berani vier Wochen zuvor hatte in der Nacht eines der Hulman-Weibchen ein gesundes Jungtier zur Welt gebracht. Fest gekuschelt an den Bauch seiner Mutter blickt es mit großen Augen in die Welt. Noch ist die zartrosa Haut nur von wenig Fell bedeckt. Anfangs sah man es noch ausschließlich fest an das Fell seiner Mutter geklammert. Doch bereits ab dem zweiten Tag konnte man beobachten, wie sich die anderen Gruppenmitglieder um das Kleine kümmerten. Dies ist bei vielen Affenarten durchaus üblich, so kann die Mutter in Ruhe nach Nahrung suchen und junge Weibchen können für ihre spätere Mutterrolle üben.

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Das kleine Affenhaus

Neben den Menschenaffen ist auch eine Vielzahl anderer Affenarten im Heidelberger Zoo vertreten.

Die Hanuman-Languren, auch Hulmans, Graue oder Indische Languren genannt, zählen als Kulturfolger und heilige Tiere zu den bekanntesten Affenarten Indiens. Benannt sind sie nach Hanuman, einem indischen Gott in Affengestalt.

Das Affenrevier

Silberrücken Bobo (Foto: Knigge)

Ein Besuch bei der Verwandtschaft

Der Affe (über die Besucher): „Wie gut, daß die alle hinter Gittern sind!“ (Simplicissimus). Die Besucher tragen – aus Sicht der Affen – zu einem Großteil der täglichen Unterhaltung bei. Viele der mitgebrachten Gegenstände – ein Eis, ein Sonnenschirm am Kinderwagen oder eine große Tasche – erregen immer wieder die Aufmerksamkeit der intelligenten Tiere.

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