Ausstellung

Das Meer kommt nach Heidelberg

Der Zoo Heidelberg befindet sich in einem Entwicklungsprozess: „Wir können nicht länger zusehen, wie die natürlichen Lebensgrundlagen auf unserer Erde zerstört werden,“ erklärt Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann die Motivation des Zoos politischer zu werden.

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So hören Tiere – Zoo-Ausstellung im Explo Heidelberg

Eingangsbereich der Sonderausstellung "So hören Tiere"

Zoo Heidelberg eröffnete am 23. März die interaktive Ausstellung „So hören Tiere“ im Explo

Fledermäuse verfügen über erstaunliche Fähigkeiten. Sie orientieren sich mit Echoortung und können sozusagen mit ihren Ohren sehen. Dieses Phänomen und die Besonderheiten des tierischen Hörens bei verschiedenen Tierarten fasziniert Wissenschaftler und Tierforscher gleichermaßen. Eine Beziehung, die auch die beiden Heidelberger Institutionen Explo und Zoo verbindet. Neugier und Forschergeist bilden für beide die Grundlage ihres Bildungsauftrages.

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Woran erkennt man, dass ein Elefant im Atelier war?

Elefant Tarak hält einen Pinsel mit roter Farbe im Rüssel

Im Zoo Heidelberg sind Elefanten und Affen tierisch kreativ

Wassily Kandinskys Farbspektrum war möglicherweise vielseitiger und die Farben von Franz Marc zeigen seine typische Handschrift. Aber was sind das für ausdrucksstarke Bilder, die in der Heidelberger Zahnarztpraxis hängen? Die Technik und mancher Riss lässt es für die Kenner der Szene bereits erahnen.

Mit wenigen Pinselstrichen kommt hier eine Dynamik auf die Leinwand, die klare Akzente setzen kann. Kunstliebhaber mögen über die Aussage der Titel nicht immer einig sein, aber sobald sie die Namen der Künstler erfahren, schauen auch sie nochmals hin. Steht dort „Elefantenbulle Tarak“,  ist dies nicht der Titel des Bildes, sondern der Name des Künstlers!

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Shona-Kunst geht, Shona-Kunst bleibt

Brigitte und Siegfried Kübe mit Dr. Klaus Wünnemann neben der Elefantenskulptur

Familie Kübe stiftet dem Heidelberger Zoo standhafte Elefanten

Traurig sind viele Besucher des Zoos, wenn die Bildhauer aus Zimbabwe beginnen die Skulpturen und Objekte der Shona-Ausstellung in Kartons und Transportbehälter zu verpacken. Auch die Zoo-Mitarbeiter werden die steinernen Tierfiguren vermissen, die in den letzten Wochen die Artenvielfalt des Tiergartens ergänzten. Die eindrucksvolle Präsentation der liebevoll gestalteten Stein- und Schwemmholzskulpturen verlässt den Zoo. Da ist es tröstend, dass ein paar der wundervoll gestalteten Exponate dem Tierpark erhalten bleiben.

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Ausstellung Shona-Art

Übergebene Skulptur mit Künstlern, Spenderin und dem Zoodirektor

Einige der schönen Skulpturen bleiben dank großzügiger Spender dem Zoo und seinen Besuchern erhalten.

Heidelberg, 13. September 2013  S. Richter  Der Zoo Heidelberg sieht dem Ende der erfolgreichen Ausstellung „Shona-Art im Zoo“ mit etwas Wehmut entgegen. Drei Jahre lang zeigte der Zoo über 40 Skulpturen berühmter Steinbildhauer aus Zimbabwe. In dieser Zeit konnten viele Zoobesucher mit den Künstlern aus Harare und Tengenenge ihre eigenen Werke erschaffen und dabei viel von den Menschen und der Kultur in Zimbabwe lernen.

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