Artenschutz

Let It Grow: Erhalt unserer Artenvielfalt vor der Haustür

Biene auf einer Blüte (Foto: Zoo Heidelberg/K.W.)

Lassen wir es wachsen!

Direkt vor unserer Haustür leben Tier- und Pflanzenarten, die genauso bedroht sind wie der Große Panda. Zusammen mit ihnen sind wir alle in einem Ökosystem vernetzt. Jede einzelne Art trägt zu dessen Stabilität bei und sorgt so dafür, dass die Natur uns Lebensgrundlage bietet. Lassen Sie uns diese Biodiversität schützen! 

Mit der aktuellen Artenschutzkampagne 2016/2017 möchte die EAZA das Bewusstsein jedes Einzelnen für die heimische Biodiversität stärken und auf die Bedrohung der Arten direkt vor unserer Haustür aufmerksam machen. Jeder kann etwas dazu beitragen, dass die Artenvielfalt in der Region aufblüht.

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Gute Resonanz beim International Hamster Workgroup Meeting 2016

Gruppenfoto der Tagungsteilnehmer (Foto: Deutsche Wildtier Stiftung)

Teilnehmer aus 11 europäischen Ländern kamen nach Heidelberg

Zur internationalen Tagung, zu der die Arbeitsgruppe Feldhamster eingeladen hatte, kamen über 80 Wissenschaftler, Naturschützer und Vertreter von unterschiedlichen Behörden nach Heidelberg.

Bereits im Vorfeld der Tagung konnten die Verantwortlichen am Freitagabend, 28.10., großes Interesse in der Bevölkerung verzeichnen. Zum Offenen Infoabend im nahezu vollbesetzten Hörsaal der Marsilius Arkaden der Universität Heidelberg hatten die Deutsche Wildtier Stiftung und das Institut für Faunistik alle Interessenten eingeladen. 

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Der Abschied des Feldhamsters – Eine Allerweltsart vor dem Aus?

Der Europäische Feldhamster ist in unserer Region heimisch. (Foto: Weinhold)

Offener Informationsabend am Freitag, 28.10.2016 

2016 war das Jahr des Europäischen Feldhamsters. Der kleine Nager wurde von der Schutzgemeinschaft Deutsches Wild zum „Wildtier des Jahres“ ernannt. Im Laufe des Jahres engagierten sich viele Institutionen verstärkt in der Vermittlung von Informationen rund um das schutzbedürftige, in unserer Region heimische Wildtier. Galt er einst als Ernteschädling und Plage, entwickelte sich der Europäische Feldhamster inzwischen zu einer vom Aussterben bedrohten heimischen Tierart.Gemeinsam mit der Deutschen Wildtierstiftung und dem Institut für Faunistik findet Ende Oktober in Heidelberg das International Hamster Workgroup Meeting 2016 statt.

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Artenschutz beginnt vor der (eigenen) Haustür

Nistkästen für Mauersegler am Parkhausdach.

Zoo Heidelberg beteiligt sich an der europaweiten Kampagne „Let it grow“

Entdecke die Artenvielfalt vor deiner Haustür und lass es wachsen! Mit diesem Aufruf startet der Zoo Heidelberg seinen Beitrag zur europaweiten Kampagne der EAZA (European Associations of Zoos and Aquaria). Im Zweijahres-Rhythmus starten in den Zoos in ganz Europa Informations- und Aufklärungskampagnen zum Natur- und Artenschutz, die Schwerpunkte auf spezielle Themen legen.

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Kein Platz mehr für heimische Tiere?

Mit dem Europäischen Nerz zog ein stark gefährdeter Vertreter der verdrängten Tierarten in den Zoo Heidelberg

Unter dem Titel „Leben vor unserer Haustür“ entstand 2014 ein neues Areal für die Waschbären im Zoo Heidelberg. In unmittelbarer Nachbarschaft zu Feldhamstern, Wanderratten, verschiedenen heimischen Vogelarten und Bienen bewohnen die ursprünglich in Nordamerika beheimateten, nun aber auch in Deutschland ansässigen „Neubürger“ das 540 Quadratmeter große Areal. Der Zoo informiert über invasive Arten in Deutschland und weist auf die daraus resultierende Bedrohung für die heimische Tierwelt hin. Der Waschbär ist ein populäres Beispiel: Kaum ein anderes Tier rückt dem Menschen so auf die Pelle wie dieser Kleinbär.

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Umzug eines Königpaares

Berberlöwen Chalid und Binta im Zoo Hannover

Im Zoo Heidelberg halten bald zwei Berberlöwen aus Hannover Einzug

Stolz trägt Chalid, der Berberlöwe, seine prächtige Mähne. Gemeinsam mit dem Weibchen Binta wird er bald in den Zoo Heidelberg ziehen.

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Zoo Heidelberg praktiziert Artenschutz in der Region

Feldhamster mit Jungtier

Europäischer Feldhamster ist Wildtier des Jahres 2016

Die Schutzgemeinschaft deutsches Wild kürte erneut den Europäischen Feldhamster (Cricetus cricetus) zum Wildtier des Jahres. Die Nagerart erhielt den Titel bereits 1996. Die erneute Verleihung will auf die anhaltende Gefährdung der Art aufmerksam machen. In großen Teilen Europas ist der Feldhamster gefährdet oder gar vom Aussterben bedroht. Eines der beiden letzten Feldhamstervorkommen in Baden-Württemberg befindet sich am Rand von Mannheim.

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Farbenfrohe neue Mitbewohner bei den Bali-Staren

Einmalig in Deutschland: Seltene Mitchell-Loris im Zoo Heidelberg

In die Voliere der weißen Bali-Stare sind im Dezember vier farbenfrohe Mitchell-Loris eingezogen. Die Mitchell-Loris sind eine Unterart der Allfarb-Loris. Unsere vier Mitchell-Loris kommen aus Prag. Mit ihnen soll im Zoo Heidelberg eine neue Zuchtgruppe aufgebaut werden. Damit ist Heidelberg zurzeit der einzige Zoo in Deutschland, der diese Unterart hält. Obwohl sie und ihre Volierengenossen, die Bali-Stare, unterschiedlicher kaum aussehen könnten, haben sie doch mehr gemeinsam, als man auf den ersten Blick vermutet.

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Erfahrungsaustausch im Zoo Heidelberg

Logo BdZ

Über 70 Vogelpfleger aus ganz Deutschland kamen nach Heidelberg

Das Treffen der Vogelpfleger fand in diesem Jahr im Zoo Heidelberg statt. Über den BdZ (Berufsverband der Zootierpfleger e.V.) finden die jährlichen Treffen wechselnd in den angeschlossenen Zoos, Tiergärten und Vogelparks statt. Die über 70 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich mit den Heidelberger Vogelpflegern im Zoo auszutauschen.

Besonders die Konzepte des Zoo Heidelberg zur künftigen Vogelhaltung, die von den Vogelpflegern des Zoos, Alexandra Dussel, Nadja Lippold, Chantal Lorenz und Simon Borchardt, vorgestellt wurden, trafen auf großes Interesse bei den Zuhörern.

Erneut erfolgreiche Nachzucht einer hochbedrohten Art

Der Zoo Heidelberg freut sich über die Geburt einer Roloway-Meerkatze

Wer sich in diesen Tagen ein bisschen Zeit vor dem Gehege der Roloway-Meerkatzen im kleinen Affenhaus nimmt, kann sich nicht nur am Anblick dieser besonders schönen und eleganten Tiere mit ihren weißen Bärten und dem schwarz-braun glänzenden Fell erfreuen. Bei genauerem Hinsehen entdeckt man den jüngsten Nachwuchs von „Adriana“ und „Ghana“, der am 11. Juni im Zoo Heidelberg das Licht der Welt entdeckte. Noch hält sich das Jungtier die meiste Zeit am warmen, weichen Bauchfell seiner Mutter fest, jedoch entfernt es sich immer öfter ein paar Schritte, um seine Umwelt zu erkunden.

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