Freiwillige Helfer bewegen Tonnen von Sand und vieles mehr

Gruppenfoto der freiwilligen Helfer am Freiwilligentag vor dem Eingang des Zoos

Mit Farbe, Schaufel und Eimer im Zoo-Heidelberg unterwegs

Blau waren sie gekleidet, die fleißigen Helferlein, die am Samstag im Tiergarten ehrenamtlich gearbeitet haben. Anlässlich des Freiwilligentages der Metropolregion Rhein-Neckar hatte auch der Zoo zur aktiven Mitgestaltung angeregt. „Wir waren sehr positiv überrascht, als wir erfuhren, dass beide von uns angebotenen Projekte bereits nach kurzer Zeit ausgebucht waren.“ berichtet Barbara Rumer, Leiterin der Zoo-Projekte.

Die 30 Freiwilligen hatten sich keine leichte Aufgabe ausgesucht. Da gab es schließlich 200 Tonnen Sand auf dem zukünftigen Zebragelände zu verteilen. Bereits am Vortag waren mehrere LKW-Ladungen geliefert worden. Die HeidelbergCement AG, die auch bereits bei früheren Projekten den Zoo unterstützt hat, spendete „haufenweise“ das Material als Grundlage für das neue Zebra-Gehege. Dass dann auch gleich ein ganzes Team aus dem Mitarbeiterstamm des Unternehmens anrückte und die Spaten in die Hand nahm, war eine zusätzliche Unterstützung. Zu dieser dynamischen Gruppe gesellten sich Zoo-Direktor Dr. Klaus Wünnemann und Dr. Dominik von Achten, Vorstandsmitglied der HeidelbergCement. Alle gemeinsam zeigten sich am Spaten und im Umgang mit der Schubkarre tatkräftig und entschlossen den Sand bis zum letzten Hügel auf dem Gelände zu verteilen. Als dann noch die Unterstützung aus dem Heidelberger Rathaus in Person des Oberbürgermeisters Dr. Eckart Würzner eintraf, stand für das Zoo-Team fest, dass die Sandverteilung erfolgreich noch an diesem Tag beendet wird. 

Eine weitere Projektgruppe war nicht minder erfolgreich. Die anfänglichen Bedenken aufgrund einzelner Regentropfen, ob die Malerarbeiten am Pelikanzaun wirklich komplett durchgeführt werden können, wurden gleich nach Beginn von der Sonne vertrieben. Es wurde intensiv geschmirgelt und geschweißt, sodass bereits zur Mittagszeit mit dem Anstrich begonnen wurde. „Das war ein tolles Team“ lobt Walter Tiefenbach die ihm zugeteilte Gruppe junger Helfer. Der Elektromeister übernahm zusammen mit seinem Zoo-Kollegen Michael Wittmann die technischen Vorarbeiten mit den Geräten. Beide hatten am Tag zuvor bereits alles vorbereitet, sodass am Ende des Tages der Zaun fast komplett fertig war. „Ich hätte nicht gedacht, dass wir soweit kommen. Das war wirklich super, wie emsig jeder einzelne gearbeitet hat, damit unsere Pelikan-Anlage wieder einen neuen Anstrich bekommt“ weiß auch Dr. Wünnemann die Arbeit der Freiwilligen zu schätzen. „Es ist schön zu sehen, dass der Zoo so vielen Menschen am Herzen liegt“.

Dieses Lob gilt ebenso der Gruppe, die sich den Grünflächen der großzügigen Parkanlage widmete. Besonders im Bereich der Kinderspielplätze wurden Beete und Zäune von Winden und Efeu befreit. Die beiden Zoo-Mitarbeiter Victor Eder und Nicolai Demke waren ebenfalls extra gekommen um notwendige Vorarbeiten zu leisten, sodass die Gruppe am Nachmittag alles geschafft hatte, was  eingeplant war.

Das konnte auch die kleine Gruppe, die bei der Bollerwagen-Station wieder klar Schiff machte und die Beschilderung im Park reinigte, am Ende von sich behaupten. Marion Grady, die aktuell im Rahmen des Bundesfreiwilligen Dienstes im Zoo arbeitet, und Liane Winter vom Service-Center des Zoos packten selbst fleißig mit an. Als später der Oberbürgermeister kurz vorbeischaute, konnte auch er seine Erfahrung in der Gartenarbeit beim Laubräumen unter Beweis stellen und mithelfen.

Die Abschiedsworte von Dr. Wünnemann, der im Namen des Tiergartens und des Zoo-Teams, allen Helfern für ihren Einsatz dankte, ließen erkennen, dass der Zoo Heidelberg nach dieser sehr positiven Erfahrung bei ähnlichen Projekten in Zukunft sicher wieder vertreten sein wird. „Speziell im Augenblick sind wir an vielen Stellen im Zoo aktiv und haben mit der Weiterentwicklung verschiedener Tieranlagen noch einiges in Planung. Dass wir am Wochenende einen Teil des „Herbstputzes“ gemeinsam erledigen konnten, gibt uns wieder Kapazität für den weiteren Ausbau frei.“ so Wünnemann.

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