Die Rhesusaffenanlage

Rhesusaffen beim Futtern

Direkt am großen Spielplatz wird man von einer großen Gruppe Rhesusaffen begrüßt. Bei den flinken Affen ist immer etwas los. Kein Wunder, dass deren munteres Treiben sich bei Zoobesuchern großer Beliebtheit erfreut.

Die Tiere gehören zur Familie der Makaken. Sie sind in Asien beheimatet, vor allem im indischen Flachland, aber auch in den Gebirgswäldern des Himalayas und in den Großstädten des indischen Subkontinents. Rhesusaffen leben in Gruppen, die 10 bis 80 Tiere umfassen können. Die Gruppen bestehen gleichermaßen aus Männchen und Weibchen.
Da sich viele Rhesusaffen in der näheren Umgebung des Menschen angesiedelt haben, haben sie ihr Fressverhalten angepasst. Bewirtschaftete Felder, Gärten und Mülleimer sind die idealen Nahrungsquellen für die kleinen Allesfresser. Die Nahrung besteht vorwiegend aus Früchten, Samen, Blüten und Kräutern, aber auch Insekten, Eier und Pilze sind eine gern gesehene Abwechslung.

Das alte Rhesusaffengehege wurde im August 2012 aufwendig saniert und begrünt. Für die Rhesusaffen und die Besucher präsentiert sich die neugestaltete Anlage äußerst gelungen: Frisches Grün statt Betongrau ist jetzt die dominierende Farbe und die Rhesusaffen haben die neue Umgebung begeistert angenommen. Es macht Laune, die Tiere beim wilden Schaukeln in den Astkronen zu beobachten und ihre große Freude am frischen Rasen zu erleben, der ihnen sichtlich mundet.