Haus- und Wildtiere der Welt

Junges Känguru im Beutel

Mit Kamelen, Poitu-Eseln und Ponies zeigt der Heidelberger Zoo einige Tierarten, die vom Menschen durch jahrhundertelange Auslese vom Wildtier zum nützlichen Haustier gezüchtet wurden. Auch ein Hausschwein, genauer gesagt ein Duroc-Schwein lebt in Heidelberg. Diese Rasse ist für eine sehr gute Fleischqualität bekannt. Auch das Rote Höhenvieh sieht man in Heidelberg. Diese Hausrindrasse wurde durch die Intensivierung der Tierhaltung und Züchtung immer mehr verdrängt. Im Jahre 1997 wurde es von der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH) zur „Gefährdeten Nutztierrasse des Jahres“ erklärt.

Das Känguru ist ein bekanntes Wildtier des australischen Kontinents. Auf der weitläufigen Außenanlage des Heidelberger Tiergartens wird die größte Art gehalten, das Rote Riesenkänguru. Mit ihren muskulösen Hinterbeinen und dem kräftigen Schwanz können diese Kängurus bis zu neun Meter weit und drei Meter hoch hüpfen. Charakteristisch ist auch der Beutel, in dem die Weibchen ihre Jungen säugen und in den ersten Monaten mit sich tragen. Rote Riesenkängurus ernähren sich hauptsächlich von Gras und anderem Pflanzenmaterial. Da diese Nahrung schwer verdaulich ist, kann man die Tiere in ihren Ruhepausen oftmals beim Wiederkäuen beobachten.