Berufsinformation XXL vor dem Zoo Heidelberg

M+E InfoTuck
M+E InfoTuck, Foto: Gesamtmetall

Kraftvolle Nachwuchswerbung für die Metall- und Elektro-Industrie

Industrielle Interessen und die Passion für Natur und Tiere sind keine Gegensätze. Dies zeigte nicht nur Carl Bosch, als er Anfang der 1930er Jahre den Tiergarten Heidelberg gemeinsam mit Otto Fehringer durch eine Stiftung begründete – auch heute noch gehen Wirtschaft und Kultur Hand in Hand. In der gemeinsamen Entwicklung legen Zoo und Industrie Schwerpunkte auf Information und Bildung. Der InfoTruck der Metall- und Elektro-Industrie (M+E) setzt neue Maßstäbe in jugendgerechter Berufsinformation und dies können Interessenten Anfang September direkt vor dem Zoo Heidelberg entdecken. Auf zwei Etagen mit etwa 80 m² Präsentationsfläche werben der Arbeitgeberverband Gesamtmetall und der Landesverband Südwestmetall und seine Mitgliedsunternehmen eindrucksvoll für Nachwuchskräfte im größten Industriezweig Deutschlands.

Vom 1. bis 3. September steht der M+E-InfoTruck vor dem Zoo in Heidelberg. Schülerinnen und Schüler können sich dort über die Ausbildungsmöglichkeiten und Perspektiven in der M+E-Industrie informieren. Mit rund 3,8 Millionen Beschäftigten – darunter 210.000 Auszubildenden – gehört die M+E-Industrie zu den leistungsstärksten, innovativsten Industrien des Landes.

Zweigeschossige M+E-InfoTrucks setzen neue Maßstäbe in der Berufsinformation

Um die Attraktivität ihrer Ausbildung hervorzuheben, setzen die Arbeitgeberverbände seit mehr als 25 Jahren auf mobile Berufsinformation. Auf der etwa 80 m² großen Präsentationsfläche des zweigeschossigen Trucks setzen neueste Multimedia-Anwendungen und anschauliche Experimentierstationen Maßstäbe für moderne Berufsinformation und bieten die Möglichkeit technische Arbeitsplätze aktiv kennen zu lernen.

An M+E-typischen Arbeitsplätzen erleben Jugendliche die Faszination Technik praxisnah und intuitiv. Unter Anleitung können sie eine CNC-Maschine programmieren und ein Werkstück selbst fertigen. Ein Aufzugsmodell demonstriert intelligente IT-Steuerung und an der „Electricity Bench“ können verschiedene Schaltungen ausprobiert werden. Der „BerufeScout“ erklärt auf einem mannshohen Touch-Monitor wichtige Inhalte zu den M+E-Berufen und zeigt das Ausbildungsangebot sowie freie Lehrstellen von Unternehmen in der Region.

Auf der zweiten Fahrzeugebene lädt ein „virtuelles Unternehmen“ auf dem 1,5 Quadratmeter großen Multitouchtable bis zu sechs Besucher ein, Arbeitsplätze und Berufe der M+E-Industrie zu erkunden. Spielerisch und intuitiv können Interessenten am Produktionsprozess eines Autos mitwirken und typische Aufgabenstellungen erledigen.

Wer im Anschluss an die Information es Carl Bosch gleichtun möchte und den Ausgleich in der Beobachtung von Tieren sucht, hat es danach nicht weit. Der Zoo hat im September noch täglich bis 19 Uhr geöffnet.

Dateien