Aktuelles

Mit grauem Rücken trompeten – und doch kein Elefant!

sere Graurückentrompetervögel sind sehr zutraulich

Heidelberg, 15. April 2011. Zoobesucher, die die Südamerikavoliere betreten, werden neuerdings freudig aufgeregt begrüßt. Zwei etwa hühnergroße schwarze Vögel mit grauen Rücken stolzieren piepend zwischen den Menschenbeinen herum und zupfen auch schon mal an den Schnürsenkeln. Ist der neue Besucher ausreichend inspiziert, begeben sich die Vögel wieder etwas auf Abstand und fangen an überraschend tiefe Laute auszustoßen, die an ein Trompeten erinnern. Würde man nicht sehen wie sich der gefiederte Körper im Takt zu den Lauten rauf und runter bewegt, käme man nicht darauf wer der Sender dieser ungewöhnlichen Geräusche ist.

5. April in der SWR Landesschau, ab 18.45 Uhr

Heute Abend wird über die Ankunft von Gandhi in der SWR Landesschau (ab 18.45 Uhr) berichtet

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Gandhi ist da!

Geklappt: Unser vierblättriges Kleeblatt Tarak, Gandhi, Voi Nam und Thai zum ers

Heidelberg, 5. April 2011 / S. Richter „Gandhi“ ist da. Der fünfjährige Elefantenbulle hat die 15-stündige Reise von Kopenhagen nach Heidelberg gut überstanden und wird nun in das seit einem Jahr bestehende Trio integriert. Mit „Gandhi“ begeht der Heidelberger Zoo eine Weltpremiere in der tiergärtnerischen Elefantenhaltung. In keinem anderen europäischen Zoo wurde bislang das Experiment gewagt, einen jungen Elefantenbullen in eine bereits bestehende Jungbullengruppe zu integrieren. Bereits am Sonntag konnten zahlreiche Zoobesucher das Elefanten-Quartett bestaunen. Dei erste Zusammenführung verlief zur großen Freude der Tierpfleger ausgesprochen unkompliziert.

Neue Tierart im Heidelberger Zoo – asiatische Kurzkrallenotter mit quirligem Nachwuchs

Die fünfköpfige Kurzkrallenotter-Familien des Heidelberger Zoos

Heidelberg, 25. März 2011 / S. Richter. Die Zwerge unter den Ottern leben schon seit August 2010 im Heidelberger Zoo – jetzt können Besucher sich an den Kurzkrallenottern mitsamt quirligem Nachwuchs erfreuen. Kurzkrallenotter sind auch als Zwergotter bekannt und in Südostasien heimisch. Mit einem Gewicht von maximal fünf Kilogramm, einer Kopfrumpflänge von 45 bis 61 cm und einer Schwanzlänge von 25 bis 35 cm machen die Tiere ihrem Namen alle Ehre: Kleiner ist keine andere Otter-Art.

Unbekannte Tierart im Heidelberger Zoo. Der Binturong – was ist denn das?

Keck, zutraulich und verspielt - der Binturong. Foto Rose v. Selasinsky

Heidelberg, 14. März 2011 / S. Richter. Katze, Marder oder Bär? Auf den ersten Blick weiß man wirklich nicht so recht, in welche Tiergruppe man den Binturong einordnen soll. Denn wer kennt sie schon, die schwarz-grauen, kleinbärenähnlichen Schleichkatzen mit dem buschigen Schwanz und den großen, bernsteinfarbenen Augen? Es gibt sie nur selten in Zoos zu sehen und ihre Heimat ist weit weg von Deutschland. Die Binturongs bewohnen Wälder in Südostasien von Hinterindien bis nach Assam, Sikkim, Bhutan und Nepal und einigen Inselstaaten.Der Heidelberger Zoo hält seit Sommer 2010 ein Pärchen. Das Weibchen kam aus dem Zoo Amsterdam, das Männchen wurde im Tierpark Berlin geboren. Beide werden Mitte des Jahres zwei Jahre alt.

Tierische Frühlingsgefühle im Heidelberger Zoo

Syrischer Braunbär genießt die Sonne - wer möchte es ihm nicht gleichtun?

Heidelberg, 4.3.2011 / S. Richter. Das ungewöhnlich schöne und vergleichsweise warme Wetter lockt viele Besucher in den Heidelberger Zoo. Bis zu zehn Grad und purer Sonnenschein: Das sorgt nicht nur bei Menschen für Frühlingsgefühle. Auch im Zoo gibt es ein Frühlingserwachen, denn auf die Tiere in den Freigehegen hat das (vor)-frühlingshafte Wetter einen äußerst positiven Einfluss. In den Gehegen und Anlagen wird sich geputzt und gebalzt, was das Zeug hält. Beginnt die Balz bei den Flamingos normalerweise Mitte März, so lockte der Sonnenschein emsiges Werbeverhalten hervor. Bei den geselligen Vögeln balzen die Männchen in großen Verbänden zusammen, was im Reich der Tiere auffällig ist.

"Frag doch mal ... Die Maus. Im Zoo" Das neue Buch zu 40 Jahre: Die Sendung mit der Maus

Cover von Frag doch mal die Maus - im Zoo

In Zusammenarbeit mit dem Zoo Heidelberg und weiteren deutschen Zoos ist im Kinder- und Jugendbuch-Verlag in der Verlagsgruppe Random House ein schönes, hochwertiges Sachbuch erschienen: "Frag doch mal die Maus - im Zoo". Das Buch ist ab dem 8. März im Handel und in unserem Zooshop erhältlich.

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Kugeliger Gürteltiernachwuchs im Heidelberger Zoo

Kugelgürteltier

Heidelberg, 24. Februar 2011 / Richter. Der Heidelberger Zoo freut sich über Nachwuchs bei den Kugelgürteltieren. Das Kugelgürtel-Jungtier wurde am 15. Februar geboren. Noch hat das Kleine die Größe von einem Tennisball. Erwachsene Kugelgürteltiere sind zusammengerollt ungefähr so groß wie ein Handball und wiegen rund 1,5 Kilogramm.

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Ausstellung im Heidelberger Zoo: Jacklyn Gratzfeld – Der indonesische Regenwald

Heidelberg, 21. Februar 2011 / Richter. Ab dem 27. Februar 2011 präsentiert der Heidelberger Zoo Ölgemälde, Pastelle und Radierungen der amerikanischen Künstlerin Jacklyn Gratzfeld. Die Ausstellung im Afrikahaus zeigt ausdrucksstarke Impressionen von Orang-Utans, Tigern, Vögeln, Schmetterlingen und dem einzigartigen Regenwald des größten Inselstaates der Welt. Jacklyn Gratzfeld möchte aber nicht nur die Schönheit der Lebewesen und des Regenwaldes portraitieren. Sie engagiert sich ebenso für deren Schutz. Die Regenwälder Indonesiens werden so schnell vernichtet wie in keinem anderen Land der Welt. Mit verheerenden Folgen für das Weltklima und die biologische Vielfalt: Der Archipel hat derzeit die längste Liste an vom Aussterben bedrohten Arten.

Gayale verlassen den Heidelberger Zoo

Gayal im Heidelberger Zoo

Heidelberg, 11. Februar 2011 / Richter
Mit einem weinenden Auge verabschiedet sich der Heidelberger Zoo von seinen Gayalen. Die beeindruckenden Rinder, die bis zu 800 Kilo schwer werden und in Süd- und Südostasien beheimatet sind, gehören zu den sogenannten alten Haustierrassen, die der Heidelberger Zoo beherbergt. Die Tiere – ein Bulle und zwei Kühe – ziehen Ende der nächsten Woche in den Tierpark Berlin, der dann der einzige Zoo in Europa ist, der die gutmütigen Schwergewichtler mit den gewaltigen Hörnern hält. Dort freut man sich schon auf die Ankunft von Karlson, Karoline und Karla und hofft, dass Karlson die Berliner Herde mit Nachkommen beglücken wird. Die Gayale werden es also gut haben und sicher schnell Anschluss bei ihren Artgenossen finden.

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