Aktuelles

Nachwuchs bei den Kaiserschnurrbarttamarinen

Heidelberg, 3. Juni 2011 / S. Richter Der Zoo Heidelberg freut sich über Nachwuchs bei den Kaiserschnurrbarttamarinen. Ihren Namen verdanken die kleinen Krallenaffen aus Südamerika ihrem langen weißen Schnurrbart, der links und rechts wie gezwirbelt absteht und an den Deutschen Kaiser Wilhelm II erinnern soll. Allerdings weisen die Bartspitzen der kleinen Affen nach unten. Der Schweizer Zoologe Emil Goeldi, der die Art für die Wissenschaft beschrieb, gab ihm den Artnamen „imperator“ wohl als Scherz. Aus dem Scherz wurde ein Name, der nach den Regeln der wissenschaftlichen Nomenklatur die Jahrhunderte überdauern wird.

Nachwuchs bei den Kamelen - der kleine Tobi

Heidelberg, 1. Juni 2011 / S. Richter Im Zoo Heidelberg hat am 27. April ein hübscher Kamelhengst das Licht der Welt erblickt. Der Kleine ist wie seine Mutter Jasmin weiß gefärbt. Jasmin ist eine fürsorgliche Mutter mit viel Erfahrung und hat in den letzten Jahren bereits fünf Mal für Kindersegen gesorgt. Die ersten Wochen war das kleine Kamel mit seiner Mutter im Stall. Nun kann der kleine Tobi täglich für ein paar Stunden ins Außengehege und erkundet interessiert sein neues Zuhause. Für Zoobesucher ist es immer ein besonders schönes Erlebnis, wenn er mit den Mitgliedern der Herde Kontakt aufnimmt oder freundlich die Besucher beäugt. Was ein Kamel ist, entscheiden übrigens nicht die Höcker.

Die produktivste Ecke des Zoos: Nachwuchs bei den Kängurus, Präriehunden und afrikanischen Zwergziegen

Heidelberg, 25. Mai 2011 / S. Richter Im Zoo Heidelberg trägt der Weg zwischen Streichelgehege und Präriehunden einen neuen Spitznamen: Babygasse. Denn in jedem Gehege sind Jungtiere angekommen: Bei den Präriehunden hat sich quirliger Nachwuchs eingestellt. Zwei der possierlichen Nagetiere wurden bereits gesichtet. Aber da Präriehunde sich gerne auch in ihren Höhlen aufhalten, kann es gut sein, dass in den nächsten Tagen noch weitere der flinken Zwerge mit ihrer Spielfreude die Zoobesucher erfreuen. Der Name Präriehund ist irreführend – denn mit Hunden haben die geselligen Tiere nichts zu tun. Präriehunde sind keine Raubtiere, sondern Nagetiere, die zur Familie der Hörnchenartigen gehören.

Die letzten Ihrer Art: Bürgermeister Wolfgang Erichson übernimmt Patenschaft für seltene Roloway Meerkatze

Heidelberg, 20. Mai 2011, S. Richter Wieselflink turnt das Kleine durch das Gehege, während Eltern „Manou“ und „Owen“ vom frisch gebackenen Paten Ihres Kindes eines ihrer Lieblingsleckerlis – Heuschrecke pur – entgegen nehmen. Wolfgang Erichson, Bürgermeister für das Dezernat Integration, Chancengleichheit und Bürgerdienste der Stadt Heidelberg, hat sich mit dem jüngsten Nachwuchs im Zoo Heidelberg ein ganz besonderes Patentier ausgesucht. Roloway-Meerkatzen sind seltener als der Große Panda und zählen zu den weltweit am stärksten bedrohten Affenarten.

Seltener Nachwuchs bei Stachelschweinen

Heidelberg, 11. Mai 2011 / S. Richter  „Schön, ist es auf der Welt zu sein, sagt die Biene zu dem Stachelschwein …“. So trällerten Roy Black und Anita Anfang der 1970er Jahre ihren berühmten Kinderliedschlager. Ähnlich erfreut äußerte sich Jörg Kubacki, Leiter des Robben- und Raubtierreviers, als er am 21. März ein gerade geborenes, winziges Stachelschweinkind erblickte. Gut 20 Jahre ist es her, seit der Zoo Heidelberg das letzte Mal Nachwuchs bei den Stachelschweinen vermelden konnte. Nachzuchten von Stachelschweinen sind in der Zoo-Welt recht selten. Umso größer ist nun die Freude über das weibliche Jungtier, das sich in den ersten Wochen mit seinen Eltern im schützenden Innengehege aufgehalten hat.

Zoo Heidelberg: Deutschsprachige Tagung zur Tierbeschäftigung in Heidelberg

Heidelberg, 9.5.2011 / S. Richter  „Enrichment“, so der englischsprachige Begriff für Tierbeschäftigung, wird von vielen Zoos bereits erfolgreich praktiziert. Das zeigte auch das große Interesse an der „Deutschsprachigen Tagung für Tierbeschäftigung“, die vom Heidelberger Zoo und vom „Berufsverband der Zootierpfleger e.V. (BdZ) organisiert wurde. 160 Zoo-Tierpfleger, Tierärzte und Kuratoren trafen sich vom 6. bis 8. Mai in Heidelberg, um sich bei den zahlreichen Vorträgen und Workshops über die vielfältigen Beschäftigungsmöglichkeiten für Zootiere auszutauschen. Ebenso wie der Zoobesuch den Menschen einen kurzweiligen Tag beschert, werden auch den Tieren des Zoos viele Beschäftigungsmöglichkeiten angeboten

Ausstellung Fauna und Flora - Fantastische Bilder des Naturmalers Norman Will-Kerry

Heidelberg, 5. Mai 2011 / S. Richter  Ab Sonntag, 8. Mai, ist im Heidelberger Zoo eine beeindruckende Ausstellung mit Tiergemälden des renommierten Naturmalers Norman Will-Kerry zu sehen. Der Heidelberger Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner hat die Schirmherrschaft übernommen.

Große Freude im Zoo Heidelberg – Roloway-Meerkatzenbaby geboren

Heidelberg, 27. April 2011 / S. Richter  Die kleine Roloway-Meerkatze, die am 11. März 2011 das Licht der Welt erblickt hat, gehört zu den etwa 30 Tieren, die in den Zoos weltweit gehalten werden. Der Zoo Heidelberg hält mit sieben Tieren damit ein Viertel des Weltbestandes der Roloway-Meerkatzen in menschlicher Obhut. In Heidelberg dürfen sich die Besucher regelmäßig über Nachwuchs bei den Roloway-Meerkatzen freuen.

Tierische Ostern im Zoo Heidelberg: Gorilla-Küsse, Ostereier und viele kleine Osterküken

Gorilla-Mädchen Kiki

Heidelberg, 19. April 2011 / S. Richter Was gibt es Schöneres, als mit der ganzen Familie einen Osterspaziergang in den Zoo zu machen? Im Heidelberger Zoo ist an den Osterfeiertagen für jede Menge Überraschung und Unterhaltung gesorgt. Im Afrikahaus gibt es für Kinder eine ganz besondere Attraktion zu bestaunen. Pünktlich zur Osterzeit sind aus zahlreichen Hühnereiern goldgelbe Küken geschlüpft. Die flauschigen Federbällchen sind in einem großen, zirkuszeltähnlichen Gehege und gebettet auf einem Nest aus Stroh und Hobelspänen untergebracht. Am Ostersonntag dürfen Ostereier auch im Zoo nicht fehlen.

Mit grauem Rücken trompeten – und doch kein Elefant!

sere Graurückentrompetervögel sind sehr zutraulich

Heidelberg, 15. April 2011. Zoobesucher, die die Südamerikavoliere betreten, werden neuerdings freudig aufgeregt begrüßt. Zwei etwa hühnergroße schwarze Vögel mit grauen Rücken stolzieren piepend zwischen den Menschenbeinen herum und zupfen auch schon mal an den Schnürsenkeln. Ist der neue Besucher ausreichend inspiziert, begeben sich die Vögel wieder etwas auf Abstand und fangen an überraschend tiefe Laute auszustoßen, die an ein Trompeten erinnern. Würde man nicht sehen wie sich der gefiederte Körper im Takt zu den Lauten rauf und runter bewegt, käme man nicht darauf wer der Sender dieser ungewöhnlichen Geräusche ist.

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