Aktuelles

Zugezogen und hiergeblieben: Waschbären

Waschbär mit kleinem Kürbis im Zoo Heidelberg

Nordamerikaner im Zoo Heidelberg  

Viele „Einwanderer“ im Tierreich, die wir inzwischen gut kennen, zählen zu den Neozoen. So werden die Tierarten bezeichnet, die von Menschen, sei es absichtlich oder unabsichtlich, in andere Gebiete gebracht werden und sich dort in der Natur etablieren. Neben den in der Region sehr bekannten Halsbandsittichen, gehören die Waschbären ebenfalls nicht zur Urbevölkerung unserer Breitgrade. Sie sind aus Nordamerika eingewandert.

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Der Bär, der sich nicht traute

Syrischer Braunbär im Zoo Heidelberg

Grüne Wiesen, Felsen, Baumstämme zum Klettern und Schubbern, schattige Plätze unter großen Bäumen, ein kühler Wasserlauf – das  Bärenleben im Zoo Heidelberg kann so schön sein.  Am 4. Juni 2015 wurde die Erweiterung der Bärenanlage eröffnet und alle waren begeistert – nur die Bären (noch) nicht.

Als Übergang zwischen den Gehegebereichen war die alte Bärenanlage über eine schwenkbare Brücke mit der neuen Außenanlage verbunden worden. Für die Korsakfüchse, die sich das Gehege mit den Syrischen Braunbären teilen, offensichtlich eine willkommene Neuerung – binnen weniger Stunden liefen sie über die Brücke auf die neue Anlage und wieder zurück, als hätten sie ihr ganzes Leben nichts anderes getan.

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Seniorentag am 27. September im Zoo Heidelberg

Historie, Alter Zooeingang

Am Sonntag, den 27. September, laden der Zoo und die Zooschule von 14:00 Uhr bis 17:30 Uhr alle unternehmungslustigen Senioren zu einen besonderen Nachmittag ein.

An vier Stationen, die sich je nach Wetter in oder vor den Tierhäusern befinden, geben Zooranger auf Fragen rund um Elefanten, Menschenaffen, Raubtiere & Co kompetente Auskunft und halten neben Informationen auch Material zum Anschauen und Anfassen bereit.

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Außergewöhnliches Praktikum im Zoo Heidelberg für Studenten

Studenten erkunden den Bau der Präriehunde

Studienkurs Tiergartenbiologie

Einmal im Jahr bietet der Zoo Heidelberg Studenten der Biowissenschaften an der Universität Heidelberg im Kurs „Tiergartenbiologie“ die Möglichkeit, hinter die Kulissen des Zoos zu schauen.

Das Seminar mit anschließendem Praktikum erfreut sich großer Beliebtheit, da man hier in einen Bereich der Biologie hineinschnuppern kann, von dem man im Studium sonst kaum etwas mitbekommt. Die Zoologie nimmt in den meisten Biologiestudiengängen nur einen geringen Anteil ein. So entstand der Kurs Tiergartenbiologie, der nun schon seit über zehn Jahren angeboten wird. In diesem Jahr nahmen wieder neun Studenten daran teil.

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Erfahrungsaustausch im Zoo Heidelberg

Logo BdZ

Über 70 Vogelpfleger aus ganz Deutschland kamen nach Heidelberg

Das Treffen der Vogelpfleger fand in diesem Jahr im Zoo Heidelberg statt. Über den BdZ (Berufsverband der Zootierpfleger e.V.) finden die jährlichen Treffen wechselnd in den angeschlossenen Zoos, Tiergärten und Vogelparks statt. Die über 70 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich mit den Heidelberger Vogelpflegern im Zoo auszutauschen.

Besonders die Konzepte des Zoo Heidelberg zur künftigen Vogelhaltung, die von den Vogelpflegern des Zoos, Alexandra Dussel, Nadja Lippold, Chantal Lorenz und Simon Borchardt, vorgestellt wurden, trafen auf großes Interesse bei den Zuhörern.

Tagesablauf ohne Langeweile

Roloways mit Beschäftigungsfutter im Zoo Heidelberg

Tierbeschäftigung im Zoo Heidelberg schafft Abwechslung im Zoo-Alltag

In freier Wildbahn beeinflusst die Nahrungssuche einen großen Teil des Tagesablaufs vieler Tiere. Stundenlanges Lauern auf Beute, die mehrfach vergebliche Jagd oder die Suche nach Früchten, Wurzeln und Wasser bestimmen den Tag.

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Kleiner Großer Kudu im Zoo Heidelberg

Kudu-Jungtier im Stroh

Scheuer Nachwuchs war zunächst hinter den Kulissen im Afrikahaus

„Vorübergehend geschlossen“. Am Afrikahaus im Zoo Heidelberg stießen die Besucher vor knapp zwei Wochen auf den Hinweis, dass am Freitag, 31.07. ein Kudu-Mädchen zur Welt kam. Jetzt ist es wieder für die Besucher geöffnet und das junge Kudukalb kann beobachtet werden. Die Großen Kudus zählen zu der Familie der Antilopen. Mit großen, dunklen Augen betrachtet das Kalb bereits aufmerksam die Umgebung und dreht die auffallend beweglichen, großen runden Ohren nach jedem Geräusch in der Nähe. Das Afrikahaus, in dem sich die Innengehege der Großen Kudus befinden, wurde in den ersten Tagen als Ruhezone für Mutter und Tochter übergangsweise geschlossen.

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Faultierbaby geboren

Faultiermutter mit Kind

Kindersegen im Zoo Heidelberg hält an

Bei den Faultieren in der Südamerikavoliere zeigt sich ein neues Gesicht. Das Zweifinger-Faultierpaar „Wilma“ und „Fred“ hat erneut Nachwuchs. Fest an den Bauch der Mutter geklammert, lässt sich das Ende Juli (Fr. 31.07.) geborene Jungtier herumtragen. Dort kann es sich in die langen Haare des Fells seiner Mutter einkuscheln. Das Jungtier selbst hat noch ein sehr kurzhaariges Fell.

Für das Heidelberger Elternpaar ist es bereits das vierte Jungtier. Mutter und Kind sind in den kühleren Stunden am Tag bereits wieder in den Kletterbereichen der begehbaren Voliere in der Nähe des Elefantenhauses zu beobachten.

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Kunsthandwerk aus Simbabwe

Nilpferdskulpturen Shona-Art

Bildhauer-Workshops und Künstler zu Gast im Zoo-Heidelberg

Und es gibt doch Nilpferde in Heidelberg! Diese tummeln sich jedoch nicht etwa in einem Teich, sondern stehen reglos auf der Wiese. Bei näherer Betrachtung ist leicht zu erkennen, dass die 50 bis 100 cm großen Tiere aus Stein dennoch ebenfalls großes Interesse bei den Zoo-Besuchern wecken.

Die glänzend polierten Flusspferde sind Teil der Ausstellung der Shona-Art-Künstler, die bereits seit 2011 regelmäßig in den Sommermonaten Workshops für begeisterte Hobby-Bildhauer anbieten.

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Kugelrunde Jungtiere im Zoo Heidelberg

Kugelgürteltierweibchen mit eingerolltem Jungtier

Zweifacher Nachwuchs bei den Kugelgürteltieren

Gleich bei beiden Gürteltierpaaren entdeckten die Pfleger im Zoo Heidelberg vor ein paar Wochen neue kleine Kügelchen. Die Jungtiere kommen nach einer Tragzeit von rund 120 Tagen, die aber auch bis zu einem Jahr dauern kann, zunächst blind zur Welt. Nicht viel größer als ein Golfball liegen die Jungen gut versteckt im Gehege, wenn die Tierpfleger sie zum ersten Mal entdecken. Bereits nach zwei bis drei Monaten sind die Kleinen von der Mutter entwöhnt. Sie sind dann etwa so groß wie ein Tennisball. Inzwischen wachsen die Jungtiere gut heran und werden bald mit den Eltern durch die Gehege streifen.

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