19. Februar in 3 SAT Teil 2 von "Die Elefanten-WG. Neue Dickhäuter für den Heidelberger Zoo"

Voi Nam, Tarak und Thai - die jungen Wilden des Heidelberger Zoos
Die drei Protagonisten eines spannenden Films

Heidelberg, 13.2.2012
Freuen Sie sich mit uns auf den Dokumentarfilm, der am 19.2.2012 in 3 SAT ausgestrahlt wird (Wiederholung von April 2011 / ARD)

  • Die Elefanten-WG: Neue Dickhäuter für den Heidelberger Zoo. Teil 2: Die Bullen kommen

  • Sonntag, 19. Februar 2012, 13.30 Uhr, ein Film von Katja Kreutzer

Die Geschichte: "Zum Schluss noch einmal ein Ausritt. Ein letztes Mal klettern die Tierpfleger Tobias Kremer und Stefan Geretschläger auf die Rücken der alten Elefantendamen Ilona und Jenny und drehen mit ihnen ein paar Runden im Außengehege des Heidelberger Zoos. Es gilt, Abschied zu nehmen, und das, sagt Stefan Geretschläger, tue ihm schon im Herzen weh: "Das Reiten, der direkte Kontakt - das war schon etwas ganz Besonderes."
Statt der zwei Kühe sollen hier bald drei junge Elefantenbullen aus verschiedenen Zoos zusammen leben. Das hat noch niemand in Deutschland versucht. Ob die Wände vom neuen Elefantenhaus dick genug sind, wissen auch Tobias und Stefan nicht genau. Erst die Elefantenbullen werden das testen ...
Elefantenbullen gelten ab der Pubertät als unberechenbar. Direkter Kontakt mit ihnen bedeutet Lebensgefahr. Wenn der Rüssel mit seinen vierzigtausend Muskeln zuckt, sollte kein Mensch ungeschützt in direkter Nähe stehen. Deshalb wollen die Pfleger ihre neuen Bullen nur durch Gitter trainieren. Ihr Projekt erregt Aufsehen in der Fachwelt: Inzwischen züchten die Zoos die vom Aussterben bedrohten Asiatischen Elefanten gut. Doch dadurch gibt es immer mehr Elefantenbullen. Es können nicht mehrere Bullen mit Kühen und Jungtieren zusammen gehalten werden. Ohne Projekte wie das des Vorreiters Heidelberg wissen die Zoos bald nicht mehr, wohin mit den heranwachsenden Elefantenbullen".

Über zwei Jahre lang haben SWR-Autorin Katja Kreutzer und Kameramann Simon Fountain die beiden Pfleger und die Mitarbeiter des Heidelberger Zoos bei diesem ungewöhnlichen Pilotprojekt begleitet und hinter den Kulissen umfangreiche Aufnahmen gesammelt. Die Dreharbeiten waren auch für das Team nicht ungefährlich: Trotz aller Hektik bei Transporten und Umsperraktionen mussten sie stets darauf achten, zwei Rüssellängen Abstand von den Elefantenbullen zu halten.
 

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